Jobert Pepin - INDRA-hommage À Lili Boulanger - Violine Und Klavier
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Zusammenfassung dieser Partitur
Mit Indra schreibt Camille Pepin eine Kammermusikpartitur, die als bewusste und bejahte Hommage an Lili Boulanger, die erste Komponistin, die den Grand Prix de Rome (1913) gewann, konzipiert ist. Das Stück ist Teil eines künstlerischen Ansatzes, der das Erbe von Boulanger hervorhebt, sowohl durch ihre schöpferische Kraft als auch durch den Weg, den sie für Frauen in einer lange von Männern dominierten Welt geöffnet hat. Das Projekt entstand aus einem Auftrag im Zusammenhang mit dem Festival Présences Féminines und steht symbolisch in Verbindung mit Vieille Priere Bouddhique (März 1917) durch ein Spiel von Echo und Daten, da die Uraufführung von Indra ein Jahrhundert später (März 2017) gedacht ist.
Die Komponistin schöpft ihre Vorstellungskraft aus der hinduistischen Mythologie: Indra, Herr des Gewitters, stellt sich der Schlange Vrtra, die die himmlischen Wasser zurückhält und die Welt in Dürre stürzt. Diese narrative Spannung wird zum musikalischen Material. Die Schreibweise wechselt zwischen nervösen, pulsierenden und kriegerischen Episoden und luftigen, lebhaften und tänzerischen Momenten, um die Leidenschaft des Kampfes und das wechselnde Leuchten des Gewitters hörbar zu machen. Trotz der Beschränkung auf das Violin-Klavier-Duett zielt die Partitur auf eine Klangvielfalt ab: Anklänge, die Hörner suggerieren, perkussive Schläge, die an die große Trommel erinnern, dann ein kurzer Abschnitt mit flötenartigen Farben auf einem Glitzern, das an eine Harfe erinnert, bevor die ursprüngliche Energie zurückkehrt. Gewidmet der Pianistin Celia Oneto Bensaid und der Geigerin Raphaelle Moreau, richtet sich diese Partitur an Interpreten, die ein zeitgenössisches Werk suchen, das expressiv, virtuos und intensiv rhythmisch ist.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Camille Pepin | Genre | zeitgenössische Partitur, Kammermusik |
| Instrumentation | Violine und Klavier | Sprache | Französisch |
Häufig gestellte Fragen
Für welche Besetzung ist Indra von Camille Pepin vorgesehen?
Die Partitur ist ausschließlich für ein Duo aus Violine und Klavier geschrieben, im Rahmen der zeitgenössischen Kammermusik.
Welchen Musikstil hat dieses Stück für Violine und Klavier?
Die Komposition wechselt zwischen nervösen und pulsierenden Episoden und luftigen Passagen mit tänzerischen Konturen. Klavieranschläge erinnern insbesondere an eine Basstrommel, während bestimmte Effekte harfenartige Klangfarben andeuten.
Ist Indra mit Lili Boulanger verbunden?
Das Werk stellt eine bewusste Hommage an Lili Boulanger dar, die 1913 den Grand Prix de Rome gewann. Die Uraufführung war für März 2017 geplant, ein Jahrhundert nach Vieille Prière Bouddhique, datiert auf März 1917. Diese Verbindung entstand im Rahmen eines Auftrags zum Festival Présences Féminines.
Welches Programm inspiriert Indra?
Die Partitur basiert auf der hinduistischen Mythologie: Indra, der Herr des Gewitters, kämpft gegen die Schlange Vrtra, die das Himmelwasser zurückhält. Dieser Konflikt prägt eine rhythmische und dramatische Schreibweise für beide Interpreten.
Wem ist diese Partitur gewidmet?
Die Widmung vereint die Pianistin Célia Oneto Bensaid und die Geigerin Raphaëlle Moreau. Die für diese Ausgabe angegebene Sprache ist Französisch.
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