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Segovia A 1912 Spruce Indian Rw

Segovia A 1912 Spruce Indian Rw

Regulärer Preis 3.249,00 €MwSt. inkl.
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Das Wesentliche zur Gitarre W. Jellinghaus Segovia A 1912 Spruce Indian Rosewood



  • Ein Konzertgitarre mit außergewöhnlicher Herkunft: Dieses Instrument ist mit Andrés Segovia verbunden, einer prägenden Persönlichkeit der modernen klassischen Gitarre.

  • Traditionelle Gitarrenbauhölzer: Decke aus Fichte (zweiteilig) und Boden aus Palisander (zweiteilig), eine Kombination, die für Ausgewogenheit und Projektion bekannt ist.

  • Herstellungs- und Werkstattgeschichte: Vorhandensein eines Manuel Ramírez-Etiketts sowie eines Reparaturetiketts von Santos Hernández (1922).

  • Instrument mit seltener Entwicklung: Hinweise auf eine ursprüngliche Konfiguration mit elf Saiten, später umgebaut auf sechs Saiten.



Eine Gitarre, geboren im Spanien großer Werkstätten: von Ramírez bis zur Segovia-Ära


Die W. Jellinghaus Segovia A 1912 steht an einem Wendepunkt der Geschichte der klassischen Gitarre: dem Moment, in dem das Instrument allmählich die Salons verlässt und auf der Bühne Fuß fasst, getragen von Interpreten, die seine expressive Bandbreite voll entfalten können. Die Beschreibung erwähnt ein Manuel Ramírez-Etikett, einen Namen, der eng mit der großen spanischen Gitarrenbaukunst des frühen 20. Jahrhunderts verbunden ist, sowie ein Reparaturetikett von Santos Hernández aus dem Jahr 1922, einer Zeit, in der Hernández für Ramírez arbeitete.


Diese Gitarre wird als Begleiter von Andrés Segovia seit Beginn seiner Karriere beschrieben, mit Konzerten und Aufnahmen zwischen 1912 und 1937. Sie soll auch bei seinen Anfängen in den USA gespielt worden sein, im Town Hall in New York 1929. All diese Elemente positionieren dieses Modell als eine Gitarre mit ausgeprägtem historischem Charakter, gedacht für die Musik und erprobt auf der Bühne.



Für wen ist diese klassische Meistergitarren gedacht und in welchen Stilen glänzt sie


Aufgrund ihrer Natur und ihres Erbes richtet sich diese Gitarre vor allem an anspruchsvolle klassische Gitarristen: erfahrene Musiker, Konzertgitarristen, Sammler oder Interpreten, die eine Gitarre mit traditionellem Klang und ausgeprägter Authentizität suchen. Ihr Reiz ist nicht nur ästhetisch oder historisch: Er zeigt sich auch in einer charakteristischen Klangidentität, die im klassischen, romantischen, spanischen Repertoire sowie in jeder Herangehensweise geschätzt wird, bei der Nuancen, Ansprache und Farbpalette wichtiger sind als rohe Kraft.


Die Erwähnung einer Umwandlung von einer vermuteten elf-Saiten- zu einer sechs-Saiten-Konfiguration unterstreicht einen ungewöhnlichen Lebensweg. Für den Musiker bedeutet dies ein Instrument mit möglicherweise einzigartiger Persönlichkeit, das mit der gleichen Logik wie eine alte Meistergitarre behandelt werden sollte: Zuhören, Kontrolle der rechten Hand, feines Dynamikmanagement und Suche nach Gesanglichkeit in der Melodie.



Klang: Das Gleichgewicht von Fichte und Palisander für Projektion und Gesanglichkeit


Die Decke aus Fichte (zweiteilig) wird traditionell für ihre schnelle Ansprache und ihre Fähigkeit, eine präzise Artikulation zu bieten, geschätzt, besonders nützlich bei klassischer Artikulation (betont, gezogen, kontrollierte Rasgueados). Fichte fördert oft die Verständlichkeit der Stimmen, ein Schlüsselpunkt in Polyphonie und Repertoire, wo die Trennung der musikalischen Linien entscheidend ist.


Der Boden (zweiteilig) wird als Palisander angegeben, mit der spezifischen Erwähnung von brasilianischem Palisander in der historischen Beschreibung. Im klanglichen Ästhetik der klassischen Gitarren bringt Palisander in der Regel ein Gefühl von Tiefe, eine reiche harmonische Basis und ein Sustain, das das Legato unterstützt. In Kombination mit Fichte ergibt sich oft ein sehr gesuchtes Gleichgewicht: klare und singende Höhen, strukturierte Mitten und volle Bässe, die einen Raum füllen können und dennoch nuanciert bleiben.


Schließlich lässt die Werkstattgeschichte (Ramírez-Etikett, Eingriff von Santos Hernández 1922) auf eine Gitarre schließen, die in einer Tradition gedacht ist, in der der Gitarrenbau auf natürliche Projektion und klangliche Komplexität abzielt. Auch ohne Details zu Beleistung oder Maßen wird dieser Instrumententyp typischerweise wegen seiner Fähigkeit gewählt, schnell "zu sprechen", die Melodie zu tragen und auch bei geringer Lautstärke expressiv zu bleiben - unverzichtbare Qualitäten für das klassische Spiel.



Empfohlene kompatible Zubehörteile


Um den Geist und die Konzeption dieser Gitarre zu respektieren, bevorzugen Sie Nylonsaiten für klassische Gitarre (Saitenstärke angepasst an Ihre Anschlagtechnik) sowie einen Fußhocker oder ergonomische Halterung, um die Haltung beim klassischen Spiel zu optimieren. Ein weiches Tuch wird ebenfalls für die regelmäßige Pflege nach dem Spielen empfohlen.



Technische Daten

Typklassische Gitarre (Nylon)Elektroniknein (akustische klassische Gitarre)
DeckeFichte, zweiteiligModellW. Jellinghaus Segovia A 1912 Spruce Indian Rosewood
BodenPalisander, zweiteilig (Erwähnung von brasilianischem Palisander in der historischen Beschreibung)Baujahr1912
Saitenzahl6 (aktuelle Konfiguration)EtikettManuel Ramírez (innen erwähnt)
Ursprüngliche KonfigurationHinweise auf eine ursprüngliche Fertigung mit 11 Saiten, später Umwandlung auf 6 SaitenReparaturetikettSantos Hernández, datiert 1922
KopfplatteVorhandensein von verstopften Löchern, die auf eine frühere andere Konfiguration (im Zusammenhang mit der 11-Saiten-Hypothese) hinweisenBenutzungshistorie (laut Beschreibung)gespielt von Andrés Segovia von 1912 bis 1937, inklusive eines Konzerts im Town Hall New York im Jahr 1929

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