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Ace

Ace

Regulärer Preis 63,00 €MwSt. inkl.
0,00 € Ökosteuer inklusive
Verkaufspreis
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Regulärer Preis Referenzpreis

Wozu dient u-he ACE

u-he ACE ist ein virtuelles Instrument, konzipiert für Soundkreation und Musikproduktion, besonders geeignet für Elektro-, Ambient-, Techno-, Synthwave-, Cinematic-Produzenten und alle Kontexte, in denen man sich entwickelnde Texturen, organische Bässe und expressive Leads sucht. Seine "Boxen und Kabel"-Philosophie ermöglicht maßgeschneiderte Sounds wie bei einem modularen System, bei gleichzeitig zugänglichem Ansatz: Sie können sofort mit der vorkonfigurierten Architektur spielen und dann durch Umstecken der Module experimentellere Klangfarben erzeugen.

Hauptfunktionen

Halbmodulare Architektur: sofort spielen, grenzenlos patchen

ACE übernimmt den Geist modularer Hardware-Synthesizer, jedoch in einer halbmodularen Struktur: Eine feste Architektur ist einsatzbereit, und jedes Routing kann durch manuelles Verkabeln ersetzt werden. Der Clou ist die fehlende Trennung zwischen Audiosignal und Steuersignal: Ein LFO kann zum Audioschwinger werden, ein VCO kann langsame Modulation liefern, und ungewöhnliche Pfade (gefilterte Modulation, FM über Filter, Feedback-Schleifen) werden natürlich. Ergebnis: Ein kompakter Synth, der leicht zu bedienen ist, aber keineswegs begrenzt, sobald man mit dem Patchen beginnt.

Analoge Oszillatoren, Sub und kraftvolle Modulationen

Die beiden VCOs sind die Hauptgeneratoren mit Verhalten, das von analogen Schaltungen inspiriert ist (inklusive Instabilitäten und Nichtlinearitäten). Zur Verstärkung des unteren Spektrums sorgt ein Suboszillator für Dichte, während Synchronisationsoptionen, interne Ringmodulation und Crossmodulation den Weg zu aggressiveren oder komplexeren Sounds öffnen. Die Glide-Parameter (Portamento) sind besonders flexibel, mit Zeit- oder Rate-Steuerung, prozentualer Bereichskontrolle und Offset pro Oszillator für ausdrucksvollere Verschiebungen.

Kaskadierte Multimode-Filter und musikalische Sättigung

ACE integriert zwei kaskadierte Multimode-Filter, modelliert nach analoger Hardware. Sie können in den Overdrive gefahren werden, ohne übermäßige Härte zu erzeugen, und behalten dabei eine solide Resonanz. Die Selbstoszillation ermöglicht instabile, chaotische oder sehr experimentelle Klangfarben, und die Verkettung der beiden Filter (mit hoher Resonanz am zweiten) hilft, schärfere und nervösere Sounds zu erzeugen. Parallele Ausgänge bieten Flexibilität für internes Mischen und kreative Routings.

Erweiterte Modulation: Hüllkurven, Full-Range LFOs, Ramp und "Mapping Generator"

Zur Belebung Ihrer Patches bietet ACE zwei erweiterte ADSR-Hüllkurven (Snap, Fall/Rise, Level- und Geschwindigkeitsmodulation, Velocity-Handling). Der "Singing"-Modus reproduziert ein typisches analoges Retrigger-Verhalten, nützlich für lebendige Bässe und Leads. Die beiden LFOs decken 0 Hz bis 20 kHz ab, was ihre Nutzung als zusätzliche VCOs oder FM-Audiosignale erlaubt. Ergänzend bietet der synchronisierbare Ramp Generator (trapezförmig) eine rhythmische und loopbare Modulation, praktisch für Filterbewegungen, Pitch-Variationen oder Modulationssequenzen.

Der Mapping Generator bringt einen moderneren Ansatz: Eine Liste von bis zu 128 editierbaren Werten (Zeichnung, vorgefertigte Formen), die als Muster pro Note, Offset pro Stimme, Modulationstransformator oder sogar als Wellenform für LFO2 dienen können. Ein sehr effektives Werkzeug, um "programmierte" Variationen ohne aufwändige Automation im DAW zu erstellen.

Multiplex: Mix, Split, Crossfade und untypische Modulationen

Unverzichtbar in modularen Umgebungen dienen "Multiples" zum Mischen oder Duplizieren von Signalen. In ACE gehen die Multiplex-Module weiter: Über Modulationseingänge und clevere Patches können sie Ringmodulation, Amplitudenmodulation, Crossfading, Inversion und hybride Kombinationen realisieren. Ein echtes Spielfeld für Sounddesign, besonders wenn man nutzt, dass jedes Signal jedes andere modulieren kann.

Integrierte Effekte und Klangveredelung

Zum Abschluss Ihrer Patches ohne Verlassen des Synths enthält ACE globale Effekte: Einen Stereo-Chorus mit vier Modi (inklusive Phaser) zum Verdicken und Verbreitern, ein Stereo-Delay mit sieben sofort wählbaren Modi für Bewegung und Tiefe sowie Bass- und Höhenregler zur Anpassung des Mix-Klangs. Damit lässt sich ein rohes Patch in einen produktionsfertigen Sound verwandeln, bei flüssigem Workflow.

Wichtig: ACE ist keine eigenständige Anwendung. Es benötigt eine kompatible Host-Software (DAW) und läuft als Plug-in.

Technische Daten

TypVollversionDownload möglichJa
MacOS X 10.10 oder neuerOszillatorenPWM, Sync, interne Ringmodulation und Crossmodulation (FM)
Speicher (Mac)1 GBErweiterter Glidekonstante Rate oder konstante Zeit, prozentuale Bereichskontrolle, Offset pro Oszillator
CPU (Mac)Intel Nehalem oder neuer, Apple M12 ADSR-HüllkurvenFall/Rise, Snap, "Singing"-Option für analoges Trigger-Verhalten
WindowsWindows 7 oder neuer2 LFOs0 Hz bis 20 kHz (als VCO nutzbar)
Speicher (Windows)1 GB2 Multiplex-ModuleMix/Split, Crossfade, Ringmodulation, Amplitudenmodulation usw.
CPU (Windows)Intel Nehalem oder neuer, AMD Bulldozer oder neuerModulation und MIDI-SpielWheels, Velocity, Pressure, Key Follow, Gate, 2 definierbare MIDI-CCs
LinuxLinux"Circuit Bending"-OptionenSlop, Crosstalk, Oscillator Cap Failure
Speicher (Linux)1 GBEffekteChorus/Phaser (4 Typen), Delay (7 feste Optionen), Bass- und Höhenregler
CPU (Linux)Moderner CPU (Sandy Bridge oder neuer empfohlen)

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