U-HE Ace
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Herstellerinformationen
U-HE
https://www.u-he.com
info@u-he.com
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Sicherheitsbeauftragter:
Woodbrass.com
E-Mail: support@woodbrass.com
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Wozu dient u-he ACE
u-he ACE ist ein virtuelles Instrument, konzipiert für Soundkreation und Musikproduktion, besonders geeignet für Elektro-, Ambient-, Techno-, Synthwave-, Cinematic-Produzenten und alle Kontexte, in denen man sich entwickelnde Texturen, organische Bässe und expressive Leads sucht. Seine "Boxen und Kabel"-Philosophie ermöglicht maßgeschneiderte Sounds wie bei einem modularen System, bei gleichzeitig zugänglichem Ansatz: Sie können sofort mit der vorkonfigurierten Architektur spielen und dann durch Umstecken der Module experimentellere Klangfarben erzeugen.
Hauptfunktionen
Halbmodulare Architektur: sofort spielen, grenzenlos patchen
ACE übernimmt den Geist modularer Hardware-Synthesizer, jedoch in einer halbmodularen Struktur: Eine feste Architektur ist einsatzbereit, und jedes Routing kann durch manuelles Verkabeln ersetzt werden. Der Clou ist die fehlende Trennung zwischen Audiosignal und Steuersignal: Ein LFO kann zum Audioschwinger werden, ein VCO kann langsame Modulation liefern, und ungewöhnliche Pfade (gefilterte Modulation, FM über Filter, Feedback-Schleifen) werden natürlich. Ergebnis: Ein kompakter Synth, der leicht zu bedienen ist, aber keineswegs begrenzt, sobald man mit dem Patchen beginnt.
Analoge Oszillatoren, Sub und kraftvolle Modulationen
Die beiden VCOs sind die Hauptgeneratoren mit Verhalten, das von analogen Schaltungen inspiriert ist (inklusive Instabilitäten und Nichtlinearitäten). Zur Verstärkung des unteren Spektrums sorgt ein Suboszillator für Dichte, während Synchronisationsoptionen, interne Ringmodulation und Crossmodulation den Weg zu aggressiveren oder komplexeren Sounds öffnen. Die Glide-Parameter (Portamento) sind besonders flexibel, mit Zeit- oder Rate-Steuerung, prozentualer Bereichskontrolle und Offset pro Oszillator für ausdrucksvollere Verschiebungen.
Kaskadierte Multimode-Filter und musikalische Sättigung
ACE integriert zwei kaskadierte Multimode-Filter, modelliert nach analoger Hardware. Sie können in den Overdrive gefahren werden, ohne übermäßige Härte zu erzeugen, und behalten dabei eine solide Resonanz. Die Selbstoszillation ermöglicht instabile, chaotische oder sehr experimentelle Klangfarben, und die Verkettung der beiden Filter (mit hoher Resonanz am zweiten) hilft, schärfere und nervösere Sounds zu erzeugen. Parallele Ausgänge bieten Flexibilität für internes Mischen und kreative Routings.
Erweiterte Modulation: Hüllkurven, Full-Range LFOs, Ramp und "Mapping Generator"
Zur Belebung Ihrer Patches bietet ACE zwei erweiterte ADSR-Hüllkurven (Snap, Fall/Rise, Level- und Geschwindigkeitsmodulation, Velocity-Handling). Der "Singing"-Modus reproduziert ein typisches analoges Retrigger-Verhalten, nützlich für lebendige Bässe und Leads. Die beiden LFOs decken 0 Hz bis 20 kHz ab, was ihre Nutzung als zusätzliche VCOs oder FM-Audiosignale erlaubt. Ergänzend bietet der synchronisierbare Ramp Generator (trapezförmig) eine rhythmische und loopbare Modulation, praktisch für Filterbewegungen, Pitch-Variationen oder Modulationssequenzen.
Der Mapping Generator bringt einen moderneren Ansatz: Eine Liste von bis zu 128 editierbaren Werten (Zeichnung, vorgefertigte Formen), die als Muster pro Note, Offset pro Stimme, Modulationstransformator oder sogar als Wellenform für LFO2 dienen können. Ein sehr effektives Werkzeug, um "programmierte" Variationen ohne aufwändige Automation im DAW zu erstellen.
Multiplex: Mix, Split, Crossfade und untypische Modulationen
Unverzichtbar in modularen Umgebungen dienen "Multiples" zum Mischen oder Duplizieren von Signalen. In ACE gehen die Multiplex-Module weiter: Über Modulationseingänge und clevere Patches können sie Ringmodulation, Amplitudenmodulation, Crossfading, Inversion und hybride Kombinationen realisieren. Ein echtes Spielfeld für Sounddesign, besonders wenn man nutzt, dass jedes Signal jedes andere modulieren kann.
Integrierte Effekte und Klangveredelung
Zum Abschluss Ihrer Patches ohne Verlassen des Synths enthält ACE globale Effekte: Einen Stereo-Chorus mit vier Modi (inklusive Phaser) zum Verdicken und Verbreitern, ein Stereo-Delay mit sieben sofort wählbaren Modi für Bewegung und Tiefe sowie Bass- und Höhenregler zur Anpassung des Mix-Klangs. Damit lässt sich ein rohes Patch in einen produktionsfertigen Sound verwandeln, bei flüssigem Workflow.
Wichtig: ACE ist keine eigenständige Anwendung. Es benötigt eine kompatible Host-Software (DAW) und läuft als Plug-in.
Technische Daten
| Typ | Vollversion | Download möglich | Ja |
| Mac | OS X 10.10 oder neuer | Oszillatoren | PWM, Sync, interne Ringmodulation und Crossmodulation (FM) |
| Speicher (Mac) | 1 GB | Erweiterter Glide | konstante Rate oder konstante Zeit, prozentuale Bereichskontrolle, Offset pro Oszillator |
| CPU (Mac) | Intel Nehalem oder neuer, Apple M1 | 2 ADSR-Hüllkurven | Fall/Rise, Snap, "Singing"-Option für analoges Trigger-Verhalten |
| Windows | Windows 7 oder neuer | 2 LFOs | 0 Hz bis 20 kHz (als VCO nutzbar) |
| Speicher (Windows) | 1 GB | 2 Multiplex-Module | Mix/Split, Crossfade, Ringmodulation, Amplitudenmodulation usw. |
| CPU (Windows) | Intel Nehalem oder neuer, AMD Bulldozer oder neuer | Modulation und MIDI-Spiel | Wheels, Velocity, Pressure, Key Follow, Gate, 2 definierbare MIDI-CCs |
| Linux | Linux | "Circuit Bending"-Optionen | Slop, Crosstalk, Oscillator Cap Failure |
| Speicher (Linux) | 1 GB | Effekte | Chorus/Phaser (4 Typen), Delay (7 feste Optionen), Bass- und Höhenregler |
| CPU (Linux) | Moderner CPU (Sandy Bridge oder neuer empfohlen) | ||
Häufig gestellte Fragen
Funktioniert u-he ACE ohne Musiksoftware?
Diese Software ist keine Standalone-Anwendung und benötigt eine kompatible Host-Software. Sie läuft als Plug-in in einer DAW.
Ist ACE mit Mac, Windows und Linux kompatibel?
Die Kompatibilität umfasst macOS ab OS X 10.10, Windows 7 oder neuer sowie Linux. 1 GB RAM wird auf allen drei Systemen empfohlen. Auf dem Mac wird ein Intel Nehalem oder Apple M1 Prozessor benötigt; unter Windows sind Intel Nehalem oder AMD Bulldozer angegeben.
Kann man mit diesem Synthesizer modulare Klänge erzeugen?
Die semi-modulare Architektur bietet eine vorverkabelte Signalführung, die manuell per Patch verändert werden kann. Die beiden VCOs, die Filter und Modulationsquellen können ohne Trennung von Audio- und Steuersignalen miteinander verbunden werden.
Können die LFOs für Audio-FM verwendet werden?
Die beiden LFOs decken einen Bereich von 0 Hz bis 20 kHz ab, wodurch sie als zusätzliche VCOs oder Quellen für Audio-FM eingesetzt werden können.
Welche Effekte sind in ACE enthalten?
Ein Stereo-Chorus bietet vier Modi, darunter einen Phaser, um das Signal zu verdicken. Das Stereo-Delay verfügt über sieben feste Optionen, ergänzt durch Bass- und Höhenregler.
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