Tc Electronic HYPERGRAVITY COMPRESSOR
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Tc Electronic
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Vom Studio-Regieraum zum Pedalboard: die DNA des System 6000
Der HyperGravity Compressor wurde als "fehlendes Glied" zwischen dem Komfort eines kompakten Pedals und der Präzision einer hochwertigen Dynamikbearbeitung konzipiert. Sein Spectra-Modus basiert auf einem Multiband-Ansatz, der von der Studiowelt inspiriert ist: Anstatt das gesamte Signal gleichmäßig zu komprimieren, behandelt das Pedal Bässe, Mitten und Höhen jeweils angepasst. Das Ergebnis: ein stabileres Pegelgefühl, ein kontrollierterer Anschlag und vor allem eine Kompression, die das Klanggleichgewicht besser respektiert, selbst bei vollen Akkorden oder Arpeggios.
Für Liebhaber eines "Stompbox"-Gefühls bietet der Vintage-Modus eine markantere, dichtere und deutlichere Kompression, ideal, wenn man den Effekt hören möchte. Und wer noch weiter gehen will, dem öffnet der TonePrint-Modus die Tür zu nahezu unbegrenzten Kompressionsvarianten, die direkt auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Für wen und wofür: vom perkussiven Clean bis zum singenden Sustain
Der HyperGravity richtet sich sowohl an Gitarristen, die die Kompression entdecken (und endlich einen gleichmäßigen Clean-Rhythmus wollen), als auch an erfahrene Musiker, die ein feines Werkzeug suchen, um einen Bühnen- oder Studioklang zu "verankern". Im Country hilft er, knackige und homogene Anschläge zu erzielen; im Funk verstärkt er die perkussive Seite und die Präsenz; im Pop/Rock stabilisiert er den Pegel und hebt Nuancen hervor; im Ambient oder bei leichtem Plektrumspiel sorgt er für längeres Sustain und ein angenehmes Spielgefühl.
Er funktioniert sehr gut vor Overdrives, um Pegelschwankungen zu glätten und die Verzerrung gleichmäßiger zu machen, oder nach einem Drive, um einen bereits harmonisch reichen Sound zu kontrollieren (mit dem Blend-Regler dosieren, um den "gequetschten" Effekt zu vermeiden). Dank seiner umfangreichen Einstellmöglichkeiten und der TonePrint-Edition eignet er sich auch für den Bass, wenn man Stabilität behalten und gleichzeitig Spitzen vermeiden möchte.
Bedienelemente, Modi und TonePrint-Edition: oberflächlich einfach, in der Tiefe ultra umfassend
Die Bedienung ist sofort intuitiv: Ein 3-Positionen-Mini-Schalter und vier Potentiometer reichen aus, um das Wesentliche abzudecken. Der Schalter wählt zwischen Spectra (Multiband, sehr transparent), Vintage (stärkere Kompression, klassisches Gefühl) und TonePrint (personalisierte Einstellung, geladen via App/Editor). Die Regler Sustain (Kompressionsmenge), Attack (Reaktionsgeschwindigkeit), Level (Ausgangspegel) und Blend (Mischung zwischen Direktsignal und komprimiertem Signal) bieten eine extrem breite Palette, vom dezenten "Glätten" bis zum stark betonten Sustain.
Für die Integration ins Pedalboard bietet das Pedal true bypass und kann auch intern auf buffered bypass umgestellt werden, praktisch bei vielen Pedalen oder langen Kabeln. Der Mini-USB-Anschluss dient zum Übertragen von TonePrints, zur Bearbeitung der Parameter und für Updates.
Der Klang
Im Spectra-Modus glänzt der HyperGravity mit sauberer und "hi-fi"-Kompression: Die Höhen bleiben offen, die Bässe behalten ihre Stabilität, und das Gesamtbild bleibt auch bei komplexen Akkorden gut verständlich. Typischerweise aktiviert man diesen Modus, um diesen "profihaften" Klang zu erzielen, bei dem alles kontrollierter wirkt, ohne die Persönlichkeit der Gitarre oder die Dynamik der rechten Hand zu verlieren.
Der Vintage-Modus bringt eine deutlichere Färbung und ein "engeres" Kompressionsgefühl, perfekt für Rhythmen, die im Mix vorne bleiben sollen, oder für ein weicheres, singendes Sustain. Mit dem Blend-Regler lässt sich die parallele Kompression dosieren, um den natürlichen Anschlag zu bewahren und gleichzeitig den Ton anzudicken - eine sehr effektive Methode, um Pump-Effekte zu vermeiden und den Punch zu erhalten.
Diese Vielseitigkeit macht das Pedal auf sehr unterschiedlichen Gebieten beliebt: Es wird unter anderem von Gitarristen wie John Petrucci, Misha Mansoor, Andy Summers, Ben Howard und Bill Frisell verwendet, was beweist, dass es sowohl moderne Präzision als auch organischere und expressivere Ansätze bedienen kann.
Technische Daten
| Effekte | Compressor | Art | Sektor |
| Technologie | Digital | Verwendung | sta_des_gui_ele |
| Format | Pedal | Farbe | Blau |
| Effekt | Kompressor | Direktsignalweg | analog dry-through |
| Modi | Spectra, Vintage, TonePrint | Eingangsimpedanz | 1 MOhm |
| Potentiometer | Sustain, Attack, Level, Blend | Ausgangsimpedanz | 100 Ohm |
| 3-Positionen-Mini-Schalter | Spectra / TonePrint / Vintage | Abmessungen (Breite x Tiefe x Höhe) | 72 x 122 x 50 mm |
| Fußschalter | Ein / Bypass | Netzteil | nicht enthalten |
| Eingänge | 2 x 6,35 mm Mono-Klinke (TS) mit automatischer Mono/Stereo-Erkennung | 9 V Batterie | nicht enthalten |
| Ausgänge | 2 x 6,35 mm Mono-Klinke (TS) mit automatischer Mono/Stereo-Erkennung | Benötigte Stromversorgung | 9 V DC, Center negativ |
| USB | Mini-USB-Port (TonePrint-Transfer und -Bearbeitung, Updates) | Stromaufnahme | mindestens 100 mA |
| Bypass | True Bypass (optionaler Buffered Bypass) | ||
Häufig gestellte Fragen
TC Electronic HyperGravity Compressor: Was bewirkt der Spectra-Modus?
Im Spectra-Modus verarbeitet die Multiband-Kompression Bässe, Mitten und Höhen jeweils angepasst. Diese Einstellung sorgt für ein ausgewogenes Signal bei kompletten Akkorden und Arpeggien.
Welche Stromversorgung benötigt dieses Pedal?
Benötigt wird eine 9 V DC Versorgung mit negativem Zentrum und einem Strom von mindestens 100 mA; das Netzteil ist nicht enthalten.
Wie werden die TonePrints auf diesem Pedal verwendet?
Der Mini-USB-Anschluss ermöglicht das Übertragen von TonePrints, das Bearbeiten der Parameter und das Durchführen von Updates. Der Dreifach-Wahlschalter schaltet in den TonePrint-Modus. Die Einstellungen Sustain, Attack, Level und Blend bleiben zur Anpassung der Kompression verfügbar.
Kann die HyperGravity stereo angeschlossen werden?
Die beiden Eingänge und Ausgänge mit 6,35 mm TS-Klinke verfügen über eine automatische Mono/Stereo-Erkennung. So kann das Pedal in eine Signalkette mit zwei Kanälen eingebunden werden.
Komprimiert dieses Pedal einen Bass gut?
Dank des Blend-Reglers und des analogen Direct-Path kann das komprimierte Signal dosiert werden, während die Grundsubstanz des direkten Signals erhalten bleibt. Die Eingangsimpedanz beträgt 1 MΩ.
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