Schott SAINT-saëns - Prière En Sol Majeur Op. 158 - Violoncello (Violine) und Orgel (Klavier)
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Zusammenfassung dieser Partitur
Mit "Prière" für Violoncello und Orgel, Op. 158, schrieb Camille Saint-Saëns 1919 eine zugleich schlichte und sehr ausdrucksstarke Seite, die darauf ausgelegt ist, die natürliche Stimme des Violoncellos hervorzuheben. Als unverzichtbarer Komponist des Repertoires hat er die Literatur für dieses Instrument (Konzerte, Sonaten, Salonstücke) maßgeblich bereichert, und dieses Gebet steht in der Kontinuität seiner Vorliebe für Cantilene und Klarheit im Ausdruck.
Das Stück basiert auf einem sofort einprägsamen cantabile -Thema, das mit Zurückhaltung entwickelt wird. Nach einer ruhigen und gefassten Eröffnung entwickelt sich die Musik zu einem intensiveren Mittelteil, in dem der Ausdruck dichter wird, ohne je den vokalen Charakter zu verlieren. Die Rückkehr zum Anfangsmaterial bringt eine beruhigte Atmosphäre zurück, ideal, um ein Programm mit einer inneren Note zu beenden oder eine liturgische Zeit zu begleiten.
Die Begleitung, der Orgel anvertraut, wurde für ein Instrument mit doppeltem Manual konzipiert. Die seltenen Pedaleinsätze sind dem Interpreten überlassen ("ad libitum"), was die Anpassung an verfügbare Instrumente erleichtert und auch eine Ausführung mit Klavier ermöglicht, wenn die Orgel nicht zur Verfügung steht. Diese Flexibilität macht das Werk besonders praktisch für Vorspiele, kleine Konzerte und Veranstaltungen, bei denen man sich an den Ort anpassen muss.
Zu beachten: Der ursprüngliche Verlag veröffentlichte ein Jahr später auch eine Bearbeitung für Violine (Op. 158bis) mit leichten Änderungen, einer an die Violinlage angepassten Orgelpartie und einem veränderten Schluss. Die Version für Violoncello und Orgel bleibt jedoch die bevorzugte Wahl, um die Tiefe und Wärme des Instruments in einer meditativen und intensiv musikalischen Ästhetik auszunutzen.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Camille Saint-Saëns | Seiten | 20 |
| Instrumentation | Violoncello und Orgel (ausführbar am Klavier) | Veröffentlichungsjahr | 1919 |
| Schwierigkeitsgrad | Mittel | ||
Häufig gestellte Fragen
Kann das Gebet op. 158 von Saint-Saëns mit Klavier gespielt werden?
Die Orgelbegleitung des Opus 158 kann auf dem Klavier ausgeführt werden, wenn keine Orgel zur Verfügung steht.
Welches Niveau ist erforderlich, um dieses Gebet auf dem Cello zu spielen?
Die Partitur weist mittleren Schwierigkeitsgrad auf. Die Komposition betont eine gesangliche Linie und eine progressive Ausdrucksweise, mit einem intensiveren Mittelteil.
Benötigt die Orgelbegleitung ein Pedalboard?
Die wenigen Pedaleinsätze sind mit „ad libitum“ gekennzeichnet. Das heißt, deren Verwendung bleibt der Wahl des Interpreten überlassen. Die Begleitung wurde für eine Orgel mit zwei Manualen konzipiert.
Wie viele Seiten umfasst die Partitur?
Diese Ausgabe umfasst 20 Seiten für Cello und Orgel, mit der Möglichkeit zur Ausführung am Klavier.
Gibt es eine Version für Violine des Opus 158?
Eine Bearbeitung für Violine, mit der Bezeichnung Opus 158bis, wurde ein Jahr nach der Ausgabe von 1919 veröffentlicht. Sie enthält Überarbeitungen, eine zum Stimmumfang der Violine angepasste Orgelstimme und ein verändertes Ende.
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