Ricordi ANTONIO VIVALDI - LA DORILLA RV 709 - CHANT ET PIANO
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Zusammenfassung dieser Partitur
Diese Vokalpartitur bietet eine Reduktion aus der kritischen Edition von "Dorilla", einer heroisch-pastoralen Oper von Antonio Vivaldi mit einem Libretto von Antonio Maria Lucchini. Uraufgeführt im Teatro Sant'Angelo in Venedig am 6. November 1726, erlebte das Werk mehrere szenische Wiederaufnahmen, die die Entwicklung des Publikums-Geschmacks und die Überarbeitungspraxis der barocken Oper widerspiegeln.
Sechs Jahre nach der Uraufführung wurde "Dorilla" in Prag im Theater Sporck in einer kürzeren und modifizierten Fassung neu aufgeführt. Die Oper kehrte 1734 nach Venedig zurück, erneut ins Teatro Sant'Angelo, wo sie trotz einer bedeutenden Überarbeitung weiterhin Erfolg hatte. Diese editorische und theatralische Geschichte spiegelt sich darin wider, wie einige Rezitative verdichtet und mehrere Arien ersetzt wurden, um die dramatische Wirkung zu verstärken und den Erwartungen des Publikums gerecht zu werden.
Die Adaption von 1734, verfasst vom venezianischen Schriftsteller Bartolomeo Vitturi, zielt ausdrücklich darauf ab, berühmte Passagen einzubinden, indem sowohl aus anderen Opern Vivaldis als auch aus Entlehnungen bei damals populären Komponisten wie Johann Adolf Hasse, Geminiano Giacomelli, Domenico Sarro und Leonardo Leo geschöpft wird. Diese Partitur beleuchtet somit die Realität eines lebendigen Repertoires, in dem die Bühne oft Anpassungen verlangt, um die Zustimmung des Publikums zu maximieren.
Über das musikalische Material hinaus enthält diese Ausgabe der Vokalpartitur eine prägnante Einführung, die den historischen Kontext darstellt, die Beschreibung der Hauptquelle sowie eine Auswahl kritischer Anmerkungen zum musikalischen Text. Ein hilfreiches Hilfsmittel für Sänger, Korrepetitoren, Barockensembles und Enthusiasten, die "Dorilla" mit einer fundierten und strukturierten Herangehensweise angehen möchten.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik |
| Werk | Partituren |
| Komponist | Antonio Vivaldi |
| Künstler | Antonio Maria Lucchini (Libretto) |
| Edition | Kritische Edition (Reduktion), veröffentlicht in diesem Katalog im November 2019 |
| Instrumentation | Vokalpartitur (Reduktion) |
| Genre | Klassische Partitur (barocke Oper) |
| Erscheinungsjahr | 2019 |
Häufig gestellte Fragen
Was ist die edierte Herkunft dieser Dorilla-Partitur?
Die Vokalpartitur basiert auf einer Reduktion aus der kritischen Edition von Dorilla. Die Uraufführung der Oper fand am 6. November 1726 im Teatro Sant'Angelo in Venedig statt. Die 2019 veröffentlichte Edition enthält eine prägnante Einleitung und eine Auswahl kritischer Anmerkungen.
Ist die Dorilla RV 709 eine Barockoper-Partitur?
Das Werk wird als klassische Partitur einer Barockoper eingestuft, mit Musik von Antonio Vivaldi und einem Libretto von Antonio Maria Lucchini.
Ist die Partitur für Gesang und Klavier vorgesehen?
Der Titel weist auf eine Ausgabe für Gesang und Klavier hin, während die Instrumentation als vokale Reduktionspartitur dargestellt wird. Die Reduktion ermöglicht es, die Gesangspartien in einem speziellen Arbeitsformat zu bearbeiten.
Welche historischen Aspekte werden in der Einleitung behandelt?
Die Einleitung stellt den historischen Kontext von Dorilla sowie die Beschreibung der wichtigsten verwendeten Quelle dar. Dabei werden insbesondere Aufführungen der Oper in Prag sechs Jahre nach 1726 sowie in Venedig im Jahr 1734 erwähnt.
Welche Umarbeitungen von Dorilla werden in dieser Ausgabe genannt?
Der editorische Text verweist auf die 1734 von Bartolomeo Vitturi angepasste Version mit Arien, die von Vivaldi, Hasse, Giacomelli, Sarro und Leo entliehen sind. Einige Rezitative wurden gestrafft und mehrere Arien ersetzt.
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