Lemoine Pesson - Cate Égale Pays N°2 - God'S - Voix Ensemble Et Électronique
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Zusammenfassung dieser Partitur
Seit 2007 durchdacht und durch die Beschäftigung mit Bachs Kantaten geschärft, markiert diese Kreation eine Wende im Schaffen von Gérard Pesson: die Begegnung mit Elektronik und einer Form virtueller Instrumentenbaukunst. Die Partitur entfaltet ein "Theater aus Licht und Intermittenzen", in dem instrumentale Gesten, Klangobjekte und verstärkte Texturen eine Dramaturgie ohne explizite Handlung, aber reich an Stimmungen und Bildern aufbauen.
Die Form präsentiert sich als eine Folge von Nummern, oft kurz, verbunden oder nicht, die an eine barocke Gliederung anknüpfen (Sätze mit variabler Konfiguration, Tanzrhythmen, Wechsel zwischen Solisten und Ensemble). Die Komposition bleibt entschieden zeitgenössisch: Die Elektronik sucht weder Brillanz noch Spektakel, sondern einen Fluchtpunkt des Hörens, manchmal ununterscheidbar, der das Gedicht in Spannung und Relief setzt.
Die Arbeit mit Samples wird hier zu einer echten "Tastatur der Empfindungen": Stimmen, Atem, Wind, Regen, ferne Geräusche, Uhren oder Vögel speisen eine Klangwunderkiste, deren Nähte bewusst hörbar bleiben. Die Elektronik, absichtlich nicht räumlich verteilt, fügt sich mit den Instrumenten und Stimmen (verstärkt) zu einem homogenen und zentrierten Klang zusammen, wie ein inneres Bühnenbild im Dienst des gesprochenen Wortes.
In "God's Grandeur", basierend auf vier Gedichten von Gerard Manley Hopkins, gliedert sich die Musik nach poetischen Einheiten, die mit "akustischen Himmeln" verbunden sind: elektronische Monochrome und minimale Klangzyklen (tiefe Bässe, hyperhohe Töne, Sternenhimmel-Impressionen), auf denen Stimmen und Instrumente aufliegen. Eine Glastastatur dialogisiert mit Samples einer echten Orgel in einer hieratischen, dunklen, sehr gesungenen und rezitativen Kantate, gedacht für Interpreten, die mit feinen Balanceakten zwischen Ensemble, Verstärkung und Elektronik vertraut sind.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Gérard Pesson | Genre | zeitgenössische Partitur |
| Edition | Lemoine | Erscheinungsjahr | 2010 |
| Instrumentation | Stimme, Ensemble und Elektronik (S / Hc / T / B / fl / hb / cl / hp / clav / perc / vlc / electr.) | ||
Häufig gestellte Fragen
Wie ist die Besetzung dieser Partitur von Gérard Pesson?
Die Besetzung umfasst Sopran, Haute-Contre, Tenor und Bass sowie Flöte, Oboe, Klarinette, Harfe, Tasteninstrument, Schlagzeug und Violoncello. Ein elektronischer Part ergänzt dieses Ensemble.
Wird in God's Grandeur Elektronik verwendet?
Die Elektronik ist in der Partitur in Form von Samples integriert, darunter Stimmen, Atemgeräusche, Winde, Regen, Uhren und Vögel. Sie ist nicht räumlich verteilt und fügt sich mit den Instrumenten und den verstärkten Stimmen zusammen.
Welche Texte werden in God's Grandeur vertont?
Das Werk basiert auf vier Gedichten von Gerard Manley Hopkins.
Erfordert die Partitur eine Verstärkung?
Die Stimmen und Instrumente sind als verstärkt angegeben. Das Gleichgewicht zwischen Ensemble, Verstärkung und Elektronik ist ein integraler Bestandteil der Interpretation.
Aus welchem Jahr stammt die Lemoine-Ausgabe von Cate Égale Pays N°2?
Diese zeitgenössische Partitur, herausgegeben von Lemoine, wurde 2010 veröffentlicht. Die Konzeption wurde bereits 2007 angedacht, im Anschluss an eine Beschäftigung mit den Kantaten von Bach. Die Form ist eine Folge kurzer Nummern mit variabler Besetzung.
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