Lemoine PAUSET BRICE - IN GIRUM IMUS NOCTE ET CONSUMIMUR IGNI - HAUTE-CONTRE ENSEMBLE
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Zusammenfassung dieser Partitur
In girum imus nocte et consumimur igniist Teil einer Reflexion über die Objektivierung musikalischer Formen der Vergangenheit, die im Lichte der Erfordernisse der aktuellen musikalischen Situation neu kontextualisiert werden. Das Stück organisiert ein bewusst fragiles Zusammenleben von zunächst unvereinbaren Gesten, getragen von einer eindringlichen Antiphonie und einer ausgeprägten expressiven Spannung, bis hin zur Annahme einer pessimistischen Farbgebung, die integraler Bestandteil des Werks ist.
Der instrumentale Teil stützt sich umfangreich auf Techniken des Prolationskanons, während der gesungene Teil den Horizont des Organums heraufbeschwört. Die Informatik, die während des Konzerts aktiv ist, spielt eine aufdeckende Rolle: Sie bringt das hervor, was ohne diese Beziehung latent bliebe. Die Technologie ist somit kein Schmuck, sondern ein Werkzeug zur Hervorhebung und Strukturierung des Hörens, im Dienst eines streng konstruierten musikalischen Diskurses.
Der gesungene Text stammt aus dem philosophischen Gedicht La Véritévon D.-A.-F. de Sade, mit dem zentralen Aphorismus "La crainte fit les dieux et l'espoir les soutint". Fragmente gesprochener Texte aus den gesammelten Werken von Guy Debord sind so konzipiert, dass sie in der Konzertsituation verstanden werden können, ohne in der Partitur wiedergegeben zu werden; sie tragen zu einer direkten, nicht versöhnlichen künstlerischen Haltung bei, "nicht darauf ausgerichtet, zu gefallen".
Diese Partitur, im Gedenken an Guy Debord komponiert, richtet sich an Interpreten, die ein zeitgenössisches Repertoire suchen, in dem Schreibpräzision, neu interpretierte mittelalterliche Erbschaften und ein beherrschtes szenisches Setting in einer kohärenten klanglichen Dramaturgie zusammenkommen, bestimmt für Ensemble und Haute-contre -Stimme.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik |
| Werk | Partituren |
| Komponist | Brice Pauset |
| Instrumentation | Haute-contre und Ensemble |
| Genre | Zeitgenössisch |
| Seiten | 26 (A3) |
| Erscheinungsjahr | 1995 |
Häufig gestellte Fragen
Welche Stimmlage wird für In Girum Imus Nocte Et... benötigt?
Die Partitur ist für Haute-Contre und Ensemble geschrieben.
Wie viele Seiten umfasst die Partitur von Brice Pauset?
Die Ausgabe umfasst 26 Seiten im A3-Format.
Ist Computertechnik in In Girum Imus Nocte Et... erforderlich?
Ein Computersystem ist während des Konzerts aktiv. Es dient dazu, musikalische Elemente zu offenbaren, die ohne diese Beziehung latent bleiben würden. Seine Rolle trägt zur Strukturierung des Hörens bei.
Welche Kompositionstechniken werden im instrumentalen Part verwendet?
Der instrumentale Part stützt sich umfangreich auf die Techniken des Prolationskanons. Der gesungene Part ruft den Horizont des Organums hervor.
Ist der gesprochene Text in der Partitur enthalten?
Gesprochene Fragmente aus den Gesamtwerken von Guy Debord sind für das Konzert vorgesehen, werden jedoch nicht in der Partitur wiedergegeben. Der gesungene Text stammt aus dem philosophischen Gedicht La Vérité von D.-A.-F. de Sade.
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