Lemoine Levinas - Les Désinences - Klavier und MIDI-Keyboards
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Zusammenfassung dieser Partitur
Mit Les Désinences erforscht Michaël Levinas das, was er als "Tränen der Klänge" beschreibt: diese feinen Tonhöhenneigungen und inneren Schwebungen, die in der Resonanz des Klaviers entstehen, im Kontakt mit seinen Saiten und Obertönen. Das Werk basiert auf einem sehr feinen Hinhören auf die Anschlagstransienten und Klangabstufungen, die in Schreibmaterial und harmonische Verläufe verwandelt werden.
Das Stück baut auf einer polyphonen rhythmischen und harmonischen Schreibweise auf, die oft als eine Art Choral konzipiert ist, dessen innere Stimmen reich verziert sind. Die Progressionen und Modulationen, die immer komplexer werden, finden ein Echo in bestimmten historischen Praktiken (französischer Barock, Spätbarock in Deutschland), während sie durch den Einsatz von MIDI-Keyboards und neuen Tonhöhen-Skalen eine eindeutig zeitgenössische Sprache behaupten.
Die instrumentale Arbeit hebt spezifische Spielweisen hervor: Umgang mit der Halbpedale, großes Legato, Führung der Stimmen und gebrochener Akkorde, mit einer Anschlagstechnik, die im Geist an Substitutionstechniken und Legato erinnert, wie sie Organisten und Jazzmusiker verwenden. Nach einer ersten Skizze für Klavier solo vertiefte die Ausarbeitung am Ircam die Variationen über die Désinences, die Anschläge und die Herstellung von nicht temperierten Skalen, die auf den MIDI-Keyboards gespielt werden, wodurch Harmonie und Polyphonie eine wechselseitige Kausalität im Zentrum der Form bilden.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Michaël Levinas | Genre | zeitgenössische Partitur |
| Instrumentation | akustisches Klavier und MIDI-Keyboards | ||
Häufig gestellte Fragen
Welche Besetzung ist für Les Désinences von Michaël Levinas erforderlich?
Die Partitur ist für akustisches Klavier und MIDI-Keyboards geschrieben.
Kann Les Désinences auch allein auf dem Klavier gespielt werden?
Das Werk stammt von einer ersten Skizze für Klavier allein. Die Ausarbeitung integriert jedoch MIDI-Keyboards, um nicht temperierte Tonleitern zu spielen. Die angegebene Besetzung verbindet daher akustisches Klavier und MIDI-Keyboards.
Welche pianistischen Techniken werden in dieser Partitur verlangt?
Die Schrift legt Wert auf das Halbpédal, das große Legato, die Stimmenführung und gebrochene Akkorde. Die Anschlagsart fordert außerdem Prinzipien der Substitution und des Legatos, die an bestimmte Praktiken von Organisten und Jazzmusikern erinnern.
Verwendet die Partitur Mikrointervalle oder nicht temperierte Klänge?
Die MIDI-Keyboards kommen bei der Herstellung von nicht temperierten Tonleitern zum Einsatz. Die Sprache erforscht auch feine Tonhöhenneigungen und innere Schwebungen, die aus der Resonanz des Klaviers entstehen.
Welchen Musikstil hat dieses Werk von Michaël Levinas?
Diese zeitgenössische Partitur gehört zur klassischen Gattung und basiert auf einer rhythmischen und harmonischen Polyphonie. Einige Fortschreitungen und Modulationen beziehen sich auf das französische Barock sowie das späte deutsche Barock.
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