Lemoine Dufourt - Le Mani Del Violinista D'après Giacomo Balla - Violon et Orchestre
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Zusammenfassung dieser Partitur
Im Auftrag des Internationalen Tibor Varga Violinwettbewerbs für die Ausgabe 2015 bietet diese Partitur von Hugues Dufourt eine musikalische Vision, genährt vom italienischen Futurismus und genauer gesagt von einer Reflexion über die Zerlegung der Gestik des Geigers. Wie eine beschleunigte Sequenz, in der Bewegung zur Form wird, sucht die Komposition weniger die Illustration als die Verdichtung einer transzendierenden Ausführung, fokussiert auf Energie, Wirkung und Präzision des Spiels.
Der Komponist stellt eine Virtuosität in den Vordergrund, die als "Kunst der Kunst" verstanden wird: scharfe Aufmerksamkeit für die Mechanismen der Violine, den Bogeneinsatz, die Bewegungen und die Genauigkeit der instrumentalen Gestik. Wo die große Tradition eine glatte und reine Klangoberfläche anstrebte, übernimmt dieses Werk eine zeitgenössischere Ästhetik, sensibel für Körnung, Texturen und Reibungen, wodurch die instrumentale Herausforderung zum expressiven Motor wird.
Der erste Teil präsentiert sich als Kadenz für den Solisten, fokussiert auf Akkorde, Rhythmik und Artikulationen, die metrische Unterteilungen durcheinanderbringen. Der zweite Teil steigert die Spannung mit abgehackten, stoßenden, kontrastreichen Figuren und einer Komposition, die Konfrontationen innerhalb des Streichorchesters ins Spiel bringt. Der dritte Teil erforscht fragile Gleichgewichte, oft in paradoxen Registern, und führt die Violine zu einer Virtuosität der Obertöne (natürlich und künstlich), die eine feine Beherrschung von Intonation, Druck und Kontaktpunkt verlangt.
Geschrieben für das Finale eines internationalen Wettbewerbs richtet sich diese Partitur an Interpreten, die ein Wettbewerbswerk suchen, das zugleich spektakulär, präzise und tief zeitgenössisch ist, in dem Technik zur Sprache wird und jede Spielweise zur klanglichen Dramaturgie beiträgt. Das Werk ist Enzo Restagno gewidmet.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | ||
| Komponist | Hugues Dufourt | Sprache | Französisch |
| Instrumentation | Violine solo und Kammerorchester (Streicher) | Schwierigkeitsgrad | fortgeschritten bis virtuos |
| Genre | zeitgenössische Partitur | ||
Häufig gestellte Fragen
Für welche Instrumentierung ist dieses Werk von Hugues Dufourt vorgesehen?
Die Partitur ist für Violine solo und Kammerorchester mit Streichern geschrieben. Der Solist tritt in einen Dialog mit internen Konfrontationen innerhalb des Streichensembles.
Welches Violinniveau ist erforderlich, um Le Mani Del Violinista zu spielen?
Das Werk wurde für das Finale des Tibor Varga Internationalen Violinwettbewerbs 2015 konzipiert und richtet sich an fortgeschrittene bis virtuose Spieler. Der erste Teil ist eine Solokadenz, die auf Akkorden und Rhythmus basiert. Der dritte Teil verlangt insbesondere die Beherrschung von natürlichen und künstlichen Flageoletts.
Ist die Partitur in mehrere Abschnitte gegliedert?
Die Komposition ist in drei Teile gegliedert: eine Kadenz für den Solisten, einen Abschnitt mit abgehackten Figuren mit dem Orchester und anschließend eine Erkundung von Registern und Flageoletts.
Welche Spieltechniken werden vom Violinisten verlangt?
Im dritten Teil fordert das Werk natürliche und künstliche Flageoletts. Intonation, Bogendruck und Kontaktpunkt sind direkt in die Komposition einbezogen.
In welcher Sprache ist diese Partitur verfasst?
Die Angaben in dieser zeitgenössischen Partitur sind auf Französisch.
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