Lemoine CANAT DE CHIZY E. - DANSE DE L'AUBE - CONTREBASSE SOLO
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Zusammenfassung dieser Partitur
Im Auftrag des Kulturministeriums wurde dieses Stück für Solo-Kontrabass zunächst ohne choreografische Absicht konzipiert. Die Idee eines Tanzes entstand später während eines Aufenthalts in Metz, als die Choreografin Susan Buirge vorschlug, Musik und Bewegung in Dialog zu bringen, genau zu dem Zeitpunkt, als Joëlle Léandre und die Komponistin dort residierten. Aus dieser Begegnung entstand Danse de l'aube, ein Werk, in dem die instrumentale Schreibweise eine körperliche Energie, einen Puls und eine Bewegungslinie suggeriert.
Der Titel bezieht sich ausdrücklich auf die biblische Episode des Kampfes Jakobs mit dem Engel (Genesis), ein Kampf, der "bis zum Morgengrauen" geführt wird. Dieses Bild erhellt das Hören und die Interpretation: Der Kontrabass wird zur einsamen Stimme, die sich mit einem Klangmaterial auseinandersetzt, das mal widerständig, mal leuchtend ist, als suche das Instrument sein Gleichgewicht zwischen Auseinandersetzung und Erscheinung. Die Partitur hebt so die dramatische und poetische Dimension des Solos hervor, indem sie die Aufmerksamkeit auf die Artikulation der Geste, die Dichte des Timbres und die Kontinuität des Diskurses lenkt.
Im Kontext der zeitgenössischen Musik richtet sich diese Partitur an Kontrabassisten, die eine anspruchsvolle und verkörperte Schreibweise erforschen möchten, geeignet sowohl für die Bühne als auch für die klangliche Forschungsarbeit. Sie findet ihren natürlichen Platz in einem Programm, das Komponistinnen, dem französischen zeitgenössischen Repertoire oder kurzen Stücken mit starker musikalischer Identität gewidmet ist.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponistin | Edith Canat de Chizy | Genre | zeitgenössische Partitur |
| Künstlerin | Joëlle Léandre | Seiten | 6 |
| Instrumentation | Solo-Kontrabass | Veröffentlichungsjahr | 1998 |
Häufig gestellte Fragen
Ist diese Partitur für Solo-Kontrabass geschrieben?
Die Partitur ist für Solo-Kontrabass vorgesehen, ohne weitere Instrumentierung.
Wie viele Seiten umfasst die Ausgabe?
Die 1998 veröffentlichte Ausgabe umfasst 6 Seiten.
Welche Art von Notation bietet Danse de l’aube für Kontrabass?
Die Notation gehört zum zeitgenössischen Repertoire und wird als anspruchsvoll dargestellt. Sie legt besonderen Wert auf die instrumentale Bewegung, die Klangdichte und die Kontinuität des musikalischen Ausdrucks.
Ist das Stück mit Tanz verbunden?
Ursprünglich ohne choreografische Absicht konzipiert, begegnete das Werk der Bewegung während eines Aufenthalts in Metz. Die Choreografin Susan Buirge schlug diesen Dialog mit der Musik vor, während Joëlle Léandre und die Komponistin dort residierten. Dieser Ursprung verleiht der Notation eine pulsierende, körperliche Energie.
In welchem Konzertkontext sollte dieses Werk von Edith Canat de Chizy aufgeführt werden?
Das Stück kann in einem Programm zu Komponistinnen oder zeitgenössischem französischem Repertoire aufgeführt werden. Die Besetzung für Solo-Kontrabass eignet sich auch für ein Programm mit kurzen Stücken mit starker musikalischer Identität.
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