Leduc CASTELNUOVO-tedesco Mario - Chant Hebraique - Violoncelle & Piano
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Leduc
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Zusammenfassung dieser Partitur
Geboren 1895 in Florenz, zählt Mario Castelnuovo-Tedesco zu den bedeutenden Persönlichkeiten der jungen italienischen Schule, die auf eine instrumentale Erneuerung ausgerichtet ist. Ursprünglich nimmt dieses Werk die Form einer Vocalise an, die 1928 von Amédée-Landély Hettich, einem Pädagogen in Paris, für das "Répertoire moderne de Vocalises-Études" bei Leduc in Auftrag gegeben wurde. Die Vocalise-Studie für mittlere Stimme erlangte eine solche Begeisterung, dass sie schnell mehrfach transkribiert wurde, was für ihre sofort singbare Melodielinie und ihre musikalische Wirksamkeit spricht.
Die vorliegende Adaption für Cello und Klavier, 1930 von Gaspar Cassadó geschaffen, hebt besonders die natürlichen Qualitäten des Instruments hervor: ein weiter Cantabile, eine Klangpalette, die von zurückhaltendem Klagen bis zu entschlossenem Schwung reicht, und eine Atmung, die der Stimme nahekommt. Das Werk beginnt mit einem Lamento von großer Intensität, beschrieben als erschütterndes Klagen, das mit dem tragischen Schicksal des jüdischen Volkes verbunden ist. Es folgt ein volkstümlich inspirierter Tanz mit einem willentlichen, "lebhaften und beharrlichen" Bewegungscharakter, der mit Nachdruck eine Weigerung ausdrückt, sich der Resignation hinzugeben.
Diese zweiteilige Lesart macht die Partitur sehr lehrreich: Sie lädt dazu ein, die Bogenkontinuität, die Vibratoführung und die Projektion des Gesangs in hohen Lagen zu üben, während im zweiten Teil eine klare Artikulation und ein Rhythmusgefühl gefordert sind. Für den Pianisten unterstützt die Begleitung den musikalischen Diskurs mit einer echten expressiven Rolle und schafft einen ausgewogenen Dialog. Ein ideales Stück für Cellisten, die eine Cello-Klavier-Partitur suchen, die musikalisch zugänglich, nuancenreich und sowohl im Vorspiel als auch im Konzert sofort wirkungsvoll ist.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Mario Castelnuovo-Tedesco | Instrumentation | Cello und Klavier |
| Arrangeur | Gaspar Cassadó | Genre | klassische Partitur |
| Edition | Leduc | Erscheinungsjahr | 1930 |
Häufig gestellte Fragen
Benötigt diese Partitur einen begleitenden Pianisten?
Die Instrumentierung ist für Cello und Klavier vorgesehen. Der Klavierpart bietet eine expressive Begleitung, die als Dialog mit dem Cello gestaltet ist.
Welches Niveau wird für 'Chant Hébraïque' am Cello verlangt?
Die Komposition verlangt einen kontinuierlichen Bogenstrich und eine geführte Vibratotechnik. Die hohen Lagen erfordern eine sorgfältige Projektion des Gesangs. Der zweite Teil benötigt eine klare Artikulation und ein ausgeprägtes Rhythmusgefühl.
Wie ist die musikalische Struktur von 'Chant Hébraïque'?
Das Werk wechselt zwischen einem anfänglichen Lamento, das mit einer intensiven Klage verbunden ist, und einem folkloristisch inspirierten Tanz mit lebhaftem und hartnäckigem Bewegungscharakter.
Aus welchem Jahr stammt die Bearbeitung für Cello und Klavier?
Diese Adaption wurde 1930 von Gaspar Cassadó erstellt. Sie basiert auf einer 1928 komponierten Vokalise für mittlere Stimme im „Répertoire moderne de Vocalises-Études“.
Wer hat diese Cellopartitur komponiert und herausgegeben?
Mario Castelnuovo-Tedesco ist der Komponist, während Gaspar Cassadó die Bearbeitung für Cello und Klavier signierte. Die Ausgabe wird bei Leduc veröffentlicht.
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