Leduc CASTELNUOVO-TEDESCO MARIO - CHANT HEBRAIQUE - VIOLON & PIANO
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Leduc
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Zusammenfassung dieser Partitur
Geboren in Florenz in einer Familie, die seit der Vertreibung der Juden aus Spanien 1492 in Italien ansässig ist, pflegte Mario Castelnuovo-Tedesco (1895-1968) lange eine entfernte Verbindung zur Synagogenmusik. Erst durch die Entdeckung von Schelemo, einer Rhapsodie für Violoncello und Orchester von Ernest Bloch (1916), und nach bedeutenden familiären Ereignissen begann er zu erkennen, was eine echte Ästhetik der "jüdischen Musik" in seiner eigenen Sprache bedeuten kann.
1928 komponierte er auf Wunsch des Gesangspädagogen Amédée-Landély Hettich eine Vocalise-Étude für mittlere Stimme und Klavier, bestimmt für das Répertoire moderne de Vocalises-Études, veröffentlicht bei Leduc. Der Erfolg dieses Stücks war so groß, dass es mehrere Bearbeitungen erfuhr. Für diese Version, die Instrumentalisten gewidmet ist, wandte sich der Komponist an seinen Freund Gioacchino Maglioni, der eine Transkription für Violine und Klavier anfertigte, die perfekt den Anforderungen von Bühne und Duo-Arbeit entspricht.
Die Partitur entfaltet sich in drei kontrastreichen Abschnitten. Sie beginnt mit einem ergreifenden Lamento, wie eine zurückgehaltene Klage angesichts des tragischen Schicksals des jüdischen Volkes. Castelnuovo-Tedesco weigert sich, dass dieser Ausdruck in einer dauerhaften Klage erstarrt, und setzt mit einem lebhaften Volkstanz fort, "lebhaft und beharrlich", getragen von einer rhythmischen Energie voller Stil. Der letzte Abschnitt kehrt zum Anfangsthema zurück, gefolgt von einer kurzen Wiederholung des Tanzmotivs, um das Werk mit einer Hoffnungstonart zu schließen. Ein ideales Stück, um ein Kammermusikprogramm mit einer intensiven, gesanglichen und tief erzählerischen Seite zu bereichern.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Mario Castelnuovo-Tedesco | Instrumentation | Violine und Klavier |
| Arrangeur | Gioacchino Maglioni | Sammlung | Répertoire moderne de Vocalises-Études |
| Edition | Leduc | ||
Häufig gestellte Fragen
Welche Besetzung hat Chant hébraïque von Castelnuovo-Tedesco?
Diese Leduc-Ausgabe ist für Violine und Klavier geschrieben, in einer Transkription von Gioacchino Maglioni.
Wer hat Chant hébraïque für Violine und Klavier arrangiert?
Die instrumentale Transkription stammt von Gioacchino Maglioni, einem Freund des Komponisten Mario Castelnuovo-Tedesco. Sie passt eine ursprünglich 1928 für Altstimme und Klavier komponierte Vocalise-Studie an.
Welchen Stil hat Chant hébraïque für Violine?
Das Werk gehört zum klassischen Repertoire und besteht aus drei kontrastierenden Abschnitten. Die Ouvertüre nimmt die Form eines Lamentos an. Danach folgt ein lebhafter Volkstanz, bevor das Anfangsthema zurückkehrt.
Ist diese Partitur Teil einer Leduc-Kollektion?
Die Partitur wurde von Leduc in der Sammlung Répertoire moderne de Vocalises-Études veröffentlicht.
Ist Chant hébraïque von Mario Castelnuovo-Tedesco für Kammermusik geeignet?
Die Komposition für Violine und Klavier ermöglicht ihre Einbindung in ein Kammermusikprogramm. Das tänzerische Motiv, beschrieben als „lebhaft und hartnäckig“, bringt einen rhythmischen Kontrast zum anfänglichen melodischen Material.
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