Jobert Pepin - Nighthawks - Harpe
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Das Wesentliche über diese Partitur
Das Wesentliche über diese Partitur
- Ein Werk für Solo-Harfe von Camille Pépin, gedacht als eine durchgehende musikalische Erzählung ohne Unterbrechung.
- Eine starke visuelle Inspiration: das Gemälde Nighthawks (1942) von Edward Hopper, für eine nächtliche Atmosphäre, die zugleich geheimnisvoll und hypnotisch ist.
- Eine evocative Schreibweise, die mit Kontrasten spielt (Dunkelheit/Licht, außen/innen), mit Klangfarben und Materialeffekten.
- Eine Partitur, uraufgeführt am 4. November 2018 in der Philharmonie Köln, von Anaïs Gaudemard, der Widmungsträgerin des Werks.
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Jobert
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Zusammenfassung dieser Partitur
Nighthawks ist ein Werk für Solo-Harfe, entstanden auf Anfrage von Anaïs Gaudemard, die es in ein Programm zum Thema Vögel integrieren wollte. Camille Pépin wählt dann einen anderen poetischen Zugang: das berühmte Gemälde von Edward Hopper, "Nighthawks" (1942), auch bekannt als "Nachtvögel". Das Stück entfaltet sich in einem Zug, wie eine immersive Durchquerung des Gemäldes, aus der Perspektive des Betrachters: zunächst draußen, auf der dunklen und verlassenen Straße, dann allmählich angezogen vom grellen Licht des Diners, bevor es zur Nacht zurückkehrt.
Die musikalische Schreibweise stellt mehrere sehr charakteristische Zustände dar. Die Einleitung, mit "Mysteriös, dunkel" angekündigt, lässt das Gefühl der zwölf Mitternachtsschläge hören und schafft sofort ein nächtliches Klima. Ein seltsamer Gesang taucht dann auf, wie gedämpft, mit "watigen" Farben und xylofonartigen Klängen, die ein Hören durch das leuchtende Fenster suggerieren. Diese Grenze wird zu einem echten dramatischen Element: vom Neonlicht angezogen, durchquert der Zuhörer die Schaufensterscheibe und betritt das Diner durch eine wiederholte, beharrliche Schleife, die eine hypnotische Spannung nahe der Trance erzeugt.
Der Kern des Stücks verdichtet sich in einem "Rhythmischen und pulsierenden" Abschnitt, Spiegelbild der erstarrten Szene und der zugrundeliegenden Spannung der Figuren: ein Mann von hinten, ein Paar nebeneinander, ein Kellner, alle isoliert "unter Glasglocke" hinter der Scheibe. Dann löst sich die Hypnose auf: die Musik wechselt symbolisch vom Inneren nach außen zurück und findet die nächtliche Atmosphäre zwischen "Hypnotisch" und "Mysteriös" wieder. Eine ideale Partitur, um ein Programm zeitgenössischer Harfenmusik zu bereichern, den Aufbau eines großen narrativen Bogens zu erarbeiten und Klangfarben im Dienst einer echten klanglichen Dramaturgie zu erforschen.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | ||
| Komponist | Camille Pépin | Instrumentation | Solo-Harfe |
| Künstlerin | Anaïs Gaudemard | ||
Häufig gestellte Fragen
Welche Instrumentation liegt Nighthawks von Camille Pépin zugrunde?
Die Partitur ist für Solo-Harfe geschrieben, ohne weitere Instrumente angegeben.
Ist Nighthawks für Harfe von einem visuellen Werk inspiriert?
Das Werk nimmt das Gemälde „Nighthawks“ von Edward Hopper als Ausgangspunkt, das 1942 gemalt wurde und auch unter dem Namen „Nachtschwärmer“ bekannt ist. Der musikalische Verlauf folgt dem Blick von der nächtlichen Straße zum beleuchteten Diner. Am Ende kehrt die Atmosphäre wieder zur äußeren Nacht zurück.
Welche musikalischen Stimmungen sind in der Partitur angegeben?
Die Einleitung trägt die Angabe „Geheimnisvoll, düster“ und evoziert die zwölf Uhr Mitternacht. Passagen mit den Angaben „Rhythmisch und pulsierend“, dann „Hypnotisch“ und „Geheimnisvoll“ strukturieren den dramatischen Verlauf.
Für welche Art von Harfenprogramm ist dieses Stück geeignet?
Das Werk eignet sich für ein zeitgenössisches Harfenprogramm, das um eine klangliche Erzählung aufgebaut ist. Die Komposition erforscht besonders samtige Farben und xylophonartige Klänge.
Wer hat die Komposition dieses Werkes für Harfe in Auftrag gegeben?
Das Stück entstand auf Anfrage von Anaïs Gaudemard, die es in ein Programm zum Thema Vögel integrieren wollte.
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