Jobert PEPIN CAMILLE - EARLY SUMMER RAIN - CONDUCTEUR
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Zusammenfassung dieser Partitur
Dieses Werk für Marimba, Violine und Klavier entsteht aus einer unmittelbaren Verbindung zwischen dem Timbre der Marimba und den Sommerregen-Farbholzschnitten des japanischen Malers Hasui Kawase (1883-1957). Wie die ersten Tropfen eines Regenschauers schaffen die ersten Takte ein Universum aus Schlägen, Aufblitzen und Resonanzen, wobei die Perkussion nicht auf die Marimba beschränkt ist, sondern zwischen den drei Instrumenten zirkuliert.
In Anlehnung an die Technik des Farbholzschnitts, der aus Schichten und Farbblöcken aufgebaut ist, ist die klangliche Schreibweise als eng verwobenes Ganzes gedacht: Jedes Instrument ergänzt und verlängert das andere. Die Violine nimmt holzige und perkussive Farben an (col legno battuto, pizzicati, pizz. Bartok), um sich in die Textur der Marimba einzufügen, während das Klavier impressionistische Akzente setzt: harmonischer Nebel, "flüssige" Klangteppiche, die durch das Pedal gehalten werden, sowie Glockenklänge, die die Textur erhellen.
Die Modalität, die Harmonischen-Spiele und bestimmte melodische Konturen rufen eine Ästhetik hervor, die der traditionellen japanischen Musik nahe steht, während die Schreibweise zeitgenössisch und sehr konkret in der Gestik bleibt. Immer getragen von derselben rhythmischen Zelle wechselt das Stück zwischen pulsierter Energie und Klangnuancen, wie Lichtvariationen auf einem Sommerregen.
Ein lyrischerer Abschnitt für die Violine, der wahre Höhepunkt, lässt eine Melancholie aufsteigen, die mit jener der Farbholzschnitte vergleichbar ist, in denen manchmal eine isolierte Figur am Bildrand erscheint. Nach dieser Intensität verklingt das Werk allmählich und findet beruhigtere Farben wieder, wie wenn der Regenschauer sich legt und die Resonanzen in der Luft verbleiben.
Das Werk ist den Interpreten gewidmet, die es uraufführen werden: Adélaïde Ferrière (Marimba), Hildegarde Fesneau (Violine) und Célia Oneto Bensaïd (Klavier), im Sommer 2018.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | ||
| Künstler | Adélaïde Ferrière, Hildegarde Fesneau, Célia Oneto Bensaïd | Instrumentation | Marimba, Violine, Klavier |
Häufig gestellte Fragen
Welche Besetzung ist für Early Summer Rain von Jobert Pepin vorgesehen?
Die Partitur ist für ein Trio geschrieben, das Marimbaphon, Violine und Klavier kombiniert.
Welche Effekte werden im Violinpart dieses Werks verwendet?
Die Violine verwendet Techniken wie col legno battuto, Pizzicati und Bartók-Pizzicato. Diese Methoden nähern den Klang der Violine der perkussiven Klangfarbe des Marimbaphons an.
Hat das Klavier nur eine begleitende Rolle?
Das Klavier trägt voll zur Textur bei, mit harmonischen Klangteppichen, die durch das Pedal unterstützt werden. Glockenklänge und ein harmonischer Nebel sind ebenfalls angegeben. Das Schlagzeug wird somit zwischen den drei Instrumenten verteilt und ist nicht auf das Marimbaphon beschränkt.
Welche musikalische Ästhetik kennzeichnet dieses Stück für Marimbaphon, Violine und Klavier?
Das Werk gehört zum klassischen Genre, in einer zeitgenössischen Schreibweise, inspiriert von den Sommerregen-Druckgrafiken von Hasui Kawase (1883-1957).
Wem ist Early Summer Rain gewidmet?
Die Widmung gilt Adélaïde Ferrière am Marimbaphon, Hildegarde Fesneau an der Violine und Célia Oneto Bensaïd am Klavier, die Interpreten der Uraufführung im Sommer 2018.
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