Henle Verlag VANHAL J.B. - KONTRABASSKONZERT - CONTREBASSE & PIANO
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Zusammenfassung dieser Partitur
Dieses Kontrabasskonzert von Johann Baptist Vanhal gilt als großer Klassiker des Repertoires, neben den Konzerten von Dittersdorf und Hoffmeister. Ein brillantes und virtuoses Werk, das die Projektion, Beweglichkeit und den Gesangssinn des Instruments hervorhebt, mit einer für die klassische Ästhetik typischen Schreibweise: schnelle Läufe, Passagen im hohen Register, präzise Artikulation und elegantes Phrasieren.
Die Überlieferung dieses Werkes ist besonders: Das Konzert ist uns nur durch eine Kopie aus dem Nachlass des Kontrabassisten Johannes Sperger (1750-1812) überliefert. Diese Quelle enthält zahlreiche Ergänzungen in der Solostimme, insbesondere Spielanweisungen in der Oktave, die Fragen der Interpretation und Texttreue aufwerfen können. In dieser Urtext-Ausgabe bietet Tobias Glöckler eine sorgfältige editorische Lösung, indem er ein zuverlässiges, kohärentes und direkt konzert- sowie wettbewerbstaugliches Material erstellt.
Um die Praxis zu erleichtern und die Aufführungskontexte zu erweitern, wird der von Christoph Sobanski erstellte Klavierauszug in zwei Versionen bereitgestellt: in C- und D-Dur. Diese doppelte Option ist ideal für Kontrabassisten, die zwischen Solistenstimmung und Orchestereinstellung wechseln, und ermöglicht die Wahl der am besten zum künstlerischen Projekt, Instrument und Spielgewohnheiten passenden Tonart.
Ein weiterer großer Vorteil dieser Ausgabe liegt in der Hinzufügung einer zusätzlichen Stimme in Tabulatur, speziell für den "Wiener Akkord" (A-D-Fis-A) konzipiert, ein historisch gebräuchlicher Akkord zur Vanhals Zeit. Der Instrumentalist kann somit sofort von der Klangfarbe und Kraft dieser Stimmung profitieren und behält dabei eine praktische und effiziente Lesbarkeit. Eine Referenzpartitur zur Vertiefung des klassischen Stils und zur Bereicherung des Kontrabasskonzert-Repertoires.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik |
| Werk | Partituren |
| Komponist | Johann Baptist Vanhal |
| Edition | Tobias Glöckler |
| Arrangeur | Christoph Sobanski (Klavierauszug) |
| Instrumentation | Kontrabass und Klavier |
| Genre | Klassische Partitur |
Häufig gestellte Fragen
Enthält die Partitur des Vanhal-Konzerts eine Klavierauszug?
Zwei Klavierauszüge von Christoph Sobanski sind enthalten, einer in C-Dur und einer in D-Dur.
Welche Tonarten sind für den Kontrabass erhältlich?
Der Klavierauszug ist in C-Dur und D-Dur verfügbar. Diese zweifache Ausgabe ermöglicht die Verwendung der passenden Tonart für das Solistenstimmung oder die Orchesterstimmung.
Eignet sich diese Ausgabe für die Wiener Kontrabasstimmung?
Eine zusätzliche Stimme in Tabulatur ist für die Wiener Stimmung A-D-Fis-A enthalten. Diese Stimmung war zur Zeit von Johann Baptist Vanhal gebräuchlich.
Was ist die editorische Quelle des Vanhal-Kontrabasskonzerts?
Das Material basiert auf einer Abschrift aus dem Nachlass des Kontrabassisten Johannes Sperger (1750-1812). Tobias Glöckler erstellte diese Urtextausgabe, um die Zusätze in der Solostimme, darunter Oktavspielanweisungen, zu berücksichtigen. Der entstandene Text ist für Konzert- und Wettbewerbszwecke ausgelegt.
Welches technische Niveau erfordert das Vanhal-Konzert für Kontrabass?
Die Komposition enthält schnelle Passagen, Abschnitte im hohen Register und präzise Artikulation. Die elegante klassizistische Phrasierung fordert außerdem Projektion und Gesanglichkeit des Kontrabasses.
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