Henle Verlag Scriabin A. - Klaviersonate N° 2 gis-Moll Op. 19 (SONATEN-Fantasie)
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Zusammenfassung dieser Partitur
Scriabin (Skrjabin) gab seiner 2. Klaviersonate gis-moll eine Form in zwei Sätzen und eine sehr erzählerische Atmosphäre, in der die harmonische Poesie und die Resonanz des Klaviers eine zentrale Rolle spielen. Diese Sonate besitzt eine besonders lange Entstehungsgeschichte: die ersten Skizzen stammen aus dem Jahr 1892, doch der Komponist überarbeitete sie mehrfach. Im Sommer 1896, nachdem er sie bereits mehrfach öffentlich in Paris gespielt hatte, äußerte Scriabin trotz zahlreicher Revisionen seine Unzufriedenheit, bevor er sich schließlich im Jahr 1898, dem Jahr der gedruckten Veröffentlichung, zufrieden gab.
Diese Urtext-Ausgabe zeichnet sich durch die Qualität ihrer Quellen aus: Sie basiert nicht nur auf der ersten Ausgabe, die von Scriabin eng begleitet wurde, sondern berücksichtigt auch eine vom Komponisten auf Rollen (mechanisches Klavier Ludwig Hupfeld) aufgenommene Interpretation. Für den Interpreten ist dies ein großer Vorteil: Über die Genauigkeit des Textes hinaus beleuchtet dieser Ansatz die Logik der Phrasierung, Artikulation und musikalischen Atmung. Die Fingierungen von Michael Schneidt ergänzen das Ganze mit einem kohärenten Vorschlag, um anspruchsvolle Passagen anzugehen, die Übergänge zu sichern und ein flexibles Spiel zu entwickeln, besonders nützlich in den reichen Texturen und den typischen übereinanderliegenden Klangschichten Scriabins.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Alexander Scriabin (Skrjabin) | Instrumentation | Klavier |
| Arrangeur | Michael Schneidt (Fingierungen) | Genre | Klassische Partitur |
| Ausgabe | Urtext (wissenschaftliche Herausgeberin: Valentina Rubcova) | ||
Häufig gestellte Fragen
Ist diese Partitur der Sonate Nr. 2 von Skrjabin eine Urtext-Ausgabe?
Die Urtext-Ausgabe wurde von Valentina Rubcova auf Basis der ersten, von Skrjabin eng begleiteten Edition erstellt. Auch eine vom Komponisten selbst auf Ludwig Hupfeld-Spielrollen des Player-Pianos aufgenommene Interpretation wurde berücksichtigt.
Aus wie vielen Sätzen besteht die Sonate-Fantasie op. 19?
Die Sonate Nr. 2 in gis-Moll op. 19 besteht aus zwei Sätzen.
Welche Fingersätze sind in dieser Klavierpartitur enthalten?
Die Fingersätze stammen von Michael Schneidt. Sie sind darauf ausgelegt, die anspruchsvollen Verknüpfungen und Passagen in den klaviertechnischen Texturen Skrjabins zu begleiten.
Aus welcher Kompositionszeit stammt die Sonate Nr. 2 op. 19 von Skrjabin?
Die ersten Skizzen datieren auf 1892. Nach mehreren Überarbeitungen und öffentlichen Aufführungen in Paris 1896 war Skrjabin im Jahr 1898, dem Jahr der gedruckten Veröffentlichung, mit dem Werk zufrieden.
Für welche Instrumentierung ist diese Henle-Ausgabe vorgesehen?
Diese Partitur ist für Klavier solo bestimmt und gehört zum klassischen Repertoire.
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