Henle Verlag Schubert - String Quartet A Minor Op. 29 D 804 "rosamunde" Op. 29 D 804 - String Quartet
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Das Wesentliche über diese Partitur
Das Wesentliche über diese Partitur
- Ein bedeutendes Streichquartett von Schubert: ein Schlüsselwerk des Frühlings 1824, gedacht im Zuge einer ambitionierteren und "symphonischeren" Schreibweise.
- Anspruchsvolle und verlässliche Urtext-Ausgabe: sie klärt präzise die Fragen der Artikulation und Dynamik, die in der historischen Quelle vorhanden sind.
- Eine wertvolle einzigartige Quelle: da das Autograph verloren ist, basiert diese Partitur auf der ersten Ausgabe in Einzelstimmen, der einzigen erhaltenen Referenz.
- "Rosamunde"-Referenz: das Andante zitiert die Bühnenmusik "Rosamunde" mit einer Melodie, die Schubert später wiederverwenden wird.
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Zusammenfassung dieser Partitur
Dieses Streichquartett in a-Moll, genannt "Rosamunde", gehört zu den Kammermusikwerken, mit denen Schubert im Frühling 1824 "einen Weg zur großen Symphonie bahnen wollte". Es markiert auch eine Öffnung zu einem breiteren Publikum: Zu seinen Lebzeiten ist es das erste und einzige Streichquartett Schuberts, das nicht nur öffentlich aufgeführt, sondern auch in Einzelstimmen veröffentlicht wurde.
Bemerkenswert ist, dass das Autograph dieses heute sehr geschätzten Quartetts verschwunden ist. Die erste Ausgabe bleibt somit die einzige Quelle des Werkes, was die editorische Arbeit besonders heikel macht. Tatsächlich enthält die Originalausgabe zahlreiche Ungenauigkeiten, insbesondere bei Artikulation und Dynamik. Diese Urtext-Ausgabe meistert diese Herausforderung mit viel Feingefühl, indem sie einen kohärenten, lesbaren und musikalisch relevanten musikalischen Text für Probenarbeit und Konzert bietet.
Der Titel "Rosamunde" bezieht sich auf die Bühnenmusik Schuberts zum gleichnamigen Stück, die bereits zu Beginn des Andante zitiert wird. Einige sehen darin auch einen Hinweis auf das Impromptu in B-Dur op. posth. 142 Nr. 3, in dem der Komponist diese besonders inspirierte Melodie später wiederverwenden wird. Op. 29.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | ||
| Komponist | Franz Schubert | Instrumentation | Streichquartett (2 Violinen, Bratsche, Violoncello) |
| Ausgabe | Urtext | Genre | Klassische Partitur (Kammermusik) |
Häufig gestellte Fragen
Welche Besetzung ist für das Streichquartett „Rosamunde“ op. 29 vorgesehen?
Die Partitur ist für ein Streichquartett vorgesehen: zwei Violinen, Bratsche und Violoncello.
Ist die Henle-Ausgabe des Quartetts D 804 eine Urtext-Ausgabe?
Diese Veröffentlichung ist eine Urtext-Ausgabe. Der musikalische Text stützt sich auf die erste Ausgabe, da das Autograph des Werks verloren gegangen ist. Die editorische Arbeit behandelt insbesondere Ungenauigkeiten bei Artikulation und Dynamik in dieser Quelle.
Warum trägt das Streichquartett D 804 den Beinamen „Rosamunde“?
Der Beiname bezieht sich auf die Bühnenmusik von Schubert zu „Rosamunde“, die gleich zu Beginn des Andante zitiert wird.
Welcher Komponist schrieb das Streichquartett a-Moll op. 29?
Franz Schubert ist der Komponist dieses Werks, das auch unter D 804 und op. 29 geführt wird.
Wurde Schuberts Streichquartett „Rosamunde“ zu Lebzeiten des Komponisten veröffentlicht?
Zu Lebzeiten war dieses Werk das erste und einzige Streichquartett Schuberts, das öffentlich gespielt und in Einzelstimmen veröffentlicht wurde.
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