Henle Verlag SAINT-SAENS C. - FAGOTTSONATE OP. 168
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Zusammenfassung dieser Partitur
Nach den Sonaten für Oboe und Klavier sowie Klarinette und Klavier schließt die Sonate für Fagott und Klavier die von Camille Saint-Saëns im Jahr 1921, dem Todesjahr des Komponisten, geschriebenen Kompositionen für Blasinstrumente ab. Der Komponist hatte keine Zeit mehr, die ursprünglich geplante Sonate für englisches Horn zu vollenden, wodurch diese Sonate für Fagott zu einem Schlüsselerlebnis wird, sowohl als Höhepunkt als auch als Zeugnis seines ungebrochenen Geschmacks für Klarheit, Eleganz und Geist.
Dieses Werk zeichnet sich durch seinen Humor und seine Lebendigkeit aus, bleibt dabei jedoch technisch zugänglich. Es stellt somit eine ausgezeichnete Wahl dar, um ein Rezitalprogramm zu bereichern, Phrasierung und Artikulation in einer eindeutig klassischen Sprache zu üben und das Gleichgewicht der Kammermusik zwischen Fagott und Klavier zu verfeinern. Die Schreibweise hebt den Gesang des Instruments, seine Klangfarben sowie die rhythmische Flexibilität hervor, ohne demonstrative Virtuosität anzustreben.
Ein aufschlussreicher Umstand ist, dass Saint-Saëns in einem Brief an seinen Verleger zugibt, eine Methode konsultiert zu haben, um eine Passage im Diskant bezüglich des Tonumfangs des Fagotts zu überprüfen. Dennoch lässt das Werk kaum auf mangelnde Vertrautheit schließen: die Linie ist natürlich, idiomatisch und darauf ausgelegt, mit Leichtigkeit "zu sprechen". Die mit Léon Letellier durchgeführten Proben verliefen zudem zur großen Zufriedenheit von Komponist und Instrumentalist und bestätigten die musikalische und instrumentale Relevanz der Sonate.
Schließlich bietet diese Ausgabe eine Urtext-Ausgabe, die unter Konsultation des Autographs erstellt wurde - ein großer Vorteil für Interpreten, die eine verlässliche, klare und dem Originaltext respektvolle Partitur suchen. Eine ideale Wahl für Studierende, Lehrende und Musiker, die sich einer unverzichtbaren Referenz des Repertoires der Fagott-Klavier-Sonate nähern möchten.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Camille Saint-Saëns | Genre | klassische Partitur (Kammermusik) |
| Instrumentation | Fagott und Klavier | Schwierigkeitsgrad | technisch wenig anspruchsvoll |
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist der Schwierigkeitsgrad der Sonate für Fagott op. 168 von Saint-Saëns?
Die Komposition wird als technisch wenig anspruchsvoll angegeben, ohne demonstrative Virtuosität anzustreben.
Enthält die Partitur eine Klavierstimme?
Die angegebene Besetzung ist Fagott und Klavier. Die Sonate ist als Kammermusikwerk konzipiert, mit einem Ausgleich zwischen den beiden Stimmen.
Ist diese Ausgabe eine Urtext-Ausgabe?
Die Henle-Ausgabe ist als Urtext erstellt und basiert auf der Einsicht in das autographische Manuskript von Camille Saint-Saëns. Der Musiktext strebt somit die Beachtung der Originalquellen an. Die Präsentation soll den Interpreten eine klare Partitur bieten.
Aus welchem Jahr stammt die Sonate für Fagott von Saint-Saëns?
Diese Sonate wurde 1921 komponiert, im Todesjahr von Camille Saint-Saëns, nach seinen Sonaten für Oboe und Klarinette.
Welche Aspekte des Fagottspiels lassen sich mit dieser Sonate üben?
Die Partitur legt besonderen Wert auf Phrasierung, Artikulation und rhythmische Geschmeidigkeit. Der Gesang des Fagotts und seine Klangfarben nehmen einen wichtigen Platz ein in einer klassischen Sprache mit humorvollem Einschlag.
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