Henle Verlag RICHARD STRAUSS - SONATA IN E FLAT MAJOR OP. 18
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Zusammenfassung dieser Partitur
Diese Violinsonate, konzipiert zwischen Sommer und Herbst 1887, gilt heute als eine der beliebtesten Kammermusikkompositionen von Richard Strauss. Sie besticht sowohl durch ihren romantischen Atem als auch durch die Reichhaltigkeit ihrer harmonischen Sprache, insbesondere dank einer besonders entwickelten Modulationstechnik.
Im ersten und letzten Satz nimmt die Klavierpartie eine entscheidende Rolle ein: ihre großzügige Schreibweise und ihre Gesamtwirkung lassen manchmal den sonst mit Kammermusik verbundenen intimen Charakter aufbrechen. Diese klangliche Weite verweist auf die Ästhetik der frühen sinfonischen Dichtungen von Strauss, die zur gleichen Zeit entstanden sind, und verleiht dem Ganzen eine anspruchsvolle dramatische Spannung, sowohl für den Geiger als auch für den begleitenden Pianisten.
Im Zentrum bringt die "Improvisation" einen willkommenen Kontrast. Als Lied ohne Worte gedacht, entwickelt sie eine expressive Gesangslinie und eine entspanntere Atmosphäre, wobei sie eine große Feinheit im Gleichgewicht zwischen den beiden Instrumenten bewahrt. Auch als eigenständiges Stück veröffentlicht, erfreute sich dieser Satz in den 1900er Jahren großer Beliebtheit als Familien- oder Salonmusikstück, was seine unmittelbare melodische Kraft beweist.
Diese Urtext-Ausgabe, erstellt von Ulrich Krämer, legt besonderen Wert auf die Zuverlässigkeit des musikalischen Textes. Die Anweisungen für die Violinstimme wurden Arabella Steinbacher anvertraut, während die für die Klavierpartie Michael Korstick übernahm, für eine sowohl präzise, musikalische als auch konzertpraktische Lesart.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik |
| Werk | Partituren |
| Komponist | Richard Strauss |
| Ausgabe | Urtext (Ulrich Krämer) |
| Instrumentation | Violine und Klavier |
| Genre | Kammermusik, Sonate |
Häufig gestellte Fragen
Ist diese Sonate von Richard Strauss für Violine und Klavier geschrieben?
Die angegebene Instrumentierung ist Violine und Klavier im Rahmen einer Kammermusiksonate.
Welche Urtext-Ausgabe wird für die Sonate op. 18 von Strauss angeboten?
Die Urtext-Ausgabe wurde von Ulrich Krämer erstellt. Die Violinangaben stammen von Arabella Steinbacher. Die Klavierangaben wurden von Michael Korstick vorbereitet.
Ist der Klavierpart in dieser Sonate bedeutend?
Der erste und der letzte Satz räumen dem Klavier eine maßgebliche Rolle ein. Die großzügige Klavierschreibung und die Ensembleeffekte gehen manchmal über den intimen Charakter der Kammermusik hinaus. Dieser Part fordert vom begleitenden Pianisten eine anspruchsvolle dramatische Spannung.
Welchen Charakter hat der Satz „Improvisation“?
Die „Improvisation“ bildet den mittleren Satz und präsentiert sich als Lied ohne Worte mit einer expressiven Melodielinie und einem feinen Gleichgewicht zwischen Violine und Klavier.
Aus welcher Periode stammt die Sonate in Es-Dur op. 18?
Die Komposition entstand zwischen Sommer und Herbst 1887, zur gleichen Zeit wie die ersten sinfonischen Dichtungen von Richard Strauss.
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