Henle Verlag Faure Gabriel - Elegie Op. 24 - Violoncelle et Piano
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Zusammenfassung dieser Partitur
Nach dem Erfolg seiner ersten Violinsonate (HN 980) war es selbstverständlich, dass Fauré mit der Komposition von Kammermusik fortfahren würde. Im Jahr 1880 komponierte er ein kleines Stück für Violoncello und Klavier, das ursprünglich als langsamer Satz einer Sonate gedacht war. Fauré gab sein Sonatenprojekt auf und veröffentlichte stattdessen das Stück unter dem Titel "Élégie".
Diese Partitur hebt die fauréische Kunst des Gesangs hervor: eine weite und expressive Violoncellolinie, unterstützt von einem Klavier, das zugleich harmonisch und erzählerisch ist. Das Gleichgewicht zwischen den beiden Instrumenten erfordert feines Zuhören, ein Gespür für Atem und eine Beherrschung der Nuancen, um den emotionalen Verlauf und die typisch französische Klangfarbe der Komposition hervorzuheben.
Der Erfolg war so groß, dass Faurés Verlag ihn ermutigte, neue Stücke zu schreiben, und der Dirigent Édouard Colonne bei ihm die Orchesterfassung der "Élégie" in Auftrag gab, die zwei Jahre später uraufgeführt wurde. Wie üblich enthält unsere Urtext-Ausgabe eine Violoncello-Stimme mit oder ohne Angaben. Diese doppelte Option ist besonders nützlich für Studierende, Lehrende und Interpreten, die ihre eigene Interpretation entwickeln möchten und gleichzeitig eine klare Referenz behalten wollen.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Gabriel Fauré | Instrumentation | Violoncello und Klavier |
| Edition | Urtext | Genre | Klassische Partitur (Kammermusik) |
Häufig gestellte Fragen
Welche Besetzung hat die Élégie op. 24 von Fauré bei Henle?
Diese Urtext-Ausgabe ist für Cello und Klavier geschrieben.
Enthält die Cellostimme Angaben zur Interpretation?
Es werden zwei Versionen der Cellostimme angeboten: mit oder ohne Angaben. Diese Präsentation erlaubt es, eine redaktionelle Referenz zu behalten und gleichzeitig dem Interpreten einen Spielraum für eigene Lesarten zu lassen.
Eignet sich diese Partitur für die Arbeit mit einem Cellolehrer?
Die doppelte Cellostimme, mit oder ohne Angaben, wird als besonders hilfreich für Studenten und Lehrer hervorgehoben. Die Arbeit kann so auf der Urtext-Ausgabe basieren und gleichzeitig eine persönliche Interpretation entwickeln.
Aus welcher Epoche stammt die Élégie op. 24 von Gabriel Fauré?
Das Stück wurde 1880 komponiert und war ursprünglich als langsamer Satz einer Sonate vorgesehen. Nachdem das Sonatenprojekt aufgegeben wurde, wurde das Werk unter dem Titel „Élégie“ veröffentlicht. Zwei Jahre später entstand auf Wunsch von Édouard Colonne eine Orchesterfassung.
Wie ist der musikalische Charakter der Élégie op. 24?
Die Komposition zeichnet sich durch eine weite und expressive Celloline aus, die von einem harmonischen und nacheinander erzählenden Klavier begleitet wird. Die Interpretation erfordert Aufmerksamkeit für Atemführung, dynamische Abstufungen und das Gleichgewicht zwischen beiden Instrumenten.
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