Henle Verlag DEBUSSY C. - NOCTURNE - PIANO
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Zusammenfassung dieser Partitur
Dieses Nocturne von Claude Debussy ist eine unverzichtbare Seite des Klavierrepertoires, geschätzt für sein Gleichgewicht zwischen formaler Klarheit und Kühnheit der harmonischen Sprache. Obwohl die Struktur bewusst einfach bleibt, zeichnet sich die Schreibweise durch ein sehr modernes Klangkonzept aus, bei dem Spannungen und Farben aus einem fein integrierten Chromatismus in den verschiedenen Stimmen entstehen. Die melodischen Konturen und der Verlauf der Modulationen erinnern an die Ästhetik von Gabriel Fauré, lassen jedoch gleichzeitig die typische Debussy-Signatur aus Nuancen, Resonanzen und innerer Beweglichkeit erkennen.
Im Herzen des Stücks überrascht der mittlere Abschnitt durch einen 7/4-Takt, der ein Gefühl unregelmäßigen Schwingens vermittelt, das das Hörerlebnis erneuert und die Poesie des Nocturnes bereichert. Obwohl die Entstehung des Werks unbekannt bleibt, zeigt ein Verlagsvertrag aus dem Jahr 1892, dass Debussy zunächst den Titel "Interlude" in Betracht zog, bevor er sich für Nocturne entschied - eine besonders treffende Bezeichnung angesichts des nächtlichen und kontemplativen Charakters der Musik. Diese Ausgabe, angeboten als Henle-Urtext, stellt einen maßgeblichen musikalischen Text zur Verfügung, ergänzt durch die Fingersätze von Hans-Martin Theopold, die beim Üben von Phrasierung, Stimmenführung und Anschlagskontrolle hilfreich sind.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik |
| Werk | Partituren |
| Komponist | Claude Debussy |
| Edition | Ernst-Günter Heinemann |
| Instrumentation | Klavier |
| Veröffentlichungsjahr | 1892 |
Häufig gestellte Fragen
Ist diese Partitur von Debussy nur für Klavier vorgesehen?
Das angegebene Instrument ist das Klavier. Es handelt sich um eine klassische Notenausgabe, die dem Nocturne von Claude Debussy gewidmet ist.
Welche Ausgabe wird für das Nocturne von Debussy angeboten?
Diese Veröffentlichung wird als Henle-Urtext mit einem maßgeblichen musikalischen Text angeboten. Die Ausgabe wurde von Ernst-Günter Heinemann herausgegeben. Die Fingersätze stammen von Hans-Martin Theopold.
Enthält das Nocturne von Debussy einen ungewöhnlichen Takt?
Der mittlere Abschnitt verwendet einen 7/4-Takt, der einen unregelmäßigen Rhythmus im Herzen des Werks erzeugt.
Sind die Fingersätze in dieser Henle Verlag Debussy C. - Nocturne - Piano Partitur enthalten?
Fingersätze von Hans-Martin Theopold begleiten die Partitur. Sie sind für die Arbeit an Phrasierung, Stimmführung und Anschlag angegeben.
Aus welchem Jahr stammt das Nocturne von Claude Debussy?
Das angegebene Erscheinungsjahr ist 1892. Ein Verlagsvertrag aus demselben Jahr zeigt, dass zunächst der Titel „Interlude“ vorgesehen war, bevor „Nocturne“ gewählt wurde.
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