Henle Verlag Beethoven - Piano Concerto Op. 61a Op. 61a - Piano et Orchestre
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Zusammenfassung dieser Partitur
Viele Musiker wissen es noch nicht: Beethoven hat nicht nur ein unverzichtbares Violinkonzert geschrieben, sondern auch eine Klavierversion (op. 61a) davon angeboten. Anlass für diese Adaption war eine Anfrage aus London: Clementi, Komponist und Verleger, informiert über die Uraufführung des Konzerts, bat Beethoven um eine Transkription für Pianisten. Die Klavierversion wurde tatsächlich 1808 veröffentlicht und eröffnet den Zugang zu diesem großen Werk des Repertoires aus einer völlig anderen Perspektive, zugleich intimer und äußerst aufschlussreich.
Diese Transkription ist keine einfache "Reduktion": Sie überdenkt das musikalische Material für das Klavier und bewahrt dabei die konzertante Dimension des Werks. Beethoven fügt zudem neue, besonders markante Kadenzen hinzu. Die Kadenz des ersten Satzes zeichnet sich durch ihre Fantasie und ihren kühnen Charakter aus, mit einem ungewöhnlichen und kunstvoll geschriebenen Effekt: die Begleitung der Pauke, die eine unerwartete orchestrale Farbe bringt und die dramatische Spannung verstärkt. Für den Pianisten ist dies eine sehr lehrreiche Arbeit an Projektion, Ausdruck, Artikulation und Ausdauer, die zugleich großen musikalischen Genuss bietet.
Diese Ausgabe bietet sowohl eine Klavierauszug als auch eine praktische Taschenpartitur für Studium, Analyse und Vorbereitung. Sie basiert auf dem Text der Beethoven-Gesamtausgabe und bietet einen verlässlichen Rahmen, um diese noch zu selten gespielte, aber faszinierende Version kennenzulernen, den klassischen Musikrepertoire zu bereichern und einen "pianistischen" Beethoven in seiner ganzen Größe zu entdecken.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Ludwig van Beethoven | Genre | Klassische Partitur (Konzert, Klaviertranskription) |
| Arrangeur | Ludwig van Beethoven | Veröffentlichungsjahr | 1808 |
| Instrumentation | Klavier (Transkription); Klavierauszug und Taschenpartitur | ||
Häufig gestellte Fragen
Ist das Klavierkonzert op. 61a anders als Beethovens Violinkonzert?
Diese Ausgabe vereint die Klavierversion des Violinkonzerts von Beethoven, die vom Komponisten selbst unter der Referenz op. 61a transkribiert wurde. Die Klavierversion wurde 1808 auf Clementis Wunsch veröffentlicht.
Welche Unterlagen sind in dieser Ausgabe enthalten?
Der Band enthält eine Klavierauszug sowie eine Taschenpartitur, die für Studium und Analyse bestimmt ist.
Sind die Kadenzfolgen des op. 61a enthalten?
Im ersten Satz enthält die Kadenz eine von Beethoven geschriebene Paukenbegleitung. Dieses Detail verleiht dem Solopart eine orchestrale Farbe. Neue Kadenzen sind in dieser Klavierfassung enthalten.
Auf welcher editorischen Grundlage beruht diese Partitur?
Der musikalische Text basiert auf der Ausgabe der vollständigen Werke Beethovens, für die Klavierversion op. 61a.
Welche technischen Aspekte lässt diese Klaviertranskription üben?
Die Komposition des Konzerts fordert Projektion, Artikulation und Ausdauer am Klavier, insbesondere in den konzertanten Passagen und Kadenzfolgen.
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