Henle Verlag Beethoven L.V. - Sonate D-dur Op.12 N°2 - Violoncelle & Piano
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Zusammenfassung dieser Partitur
Mit der Sonate für Violoncello in D-Dur op. 102 Nr. 2 führt uns Beethoven an die Grenzen seines Spätstils. Komponiert im Jahr 1815, zeichnet sich dieses Werk durch eine manchmal strenge Sprache, eine bemerkenswerte Dichte der Schreibweise und eine sehr persönliche Art aus, die Sonatenform aus einem klassischen Schema weiterzuentwickeln. Für den Cellisten ist es eine Partitur, bei der musikalische Ansprüche mit einer echten Suche nach Klang, Phrasierung und Balance einhergehen.
Der erste Satz hebt Beethovens Kunst der thematischen Transformation hervor: Motive antworten einander, kombinieren sich und verwandeln sich mit unerbittlicher Logik, was ein ständiges Hinhören zwischen der Cellostimme und dem Gesamtzusammenhang verlangt. Im Finale zeugt das "Allegro fugato" von seiner Vorliebe für traditionelle Kontrapunktik, indem aus einfachem Material eine ausgefeilte Fugenstruktur entwickelt wird. Diese Schreibweise, zugleich strukturiert und expressiv, macht das Werk zu einer hervorragenden Wahl, um Intonation, rhythmische Präzision, Klarheit der Anschläge und die Beherrschung der Stimmen zu vertiefen.
Diese Urtext-Ausgabe, vorbereitet von Jens Dufner, basiert auf seinen Arbeiten für das kritische Apparat der Gesamtausgabe der Werke Beethovens. Sie bietet somit einen musikalischen Text von hohem wissenschaftlichem Niveau, ergänzt durch ein Vorwort und einen kritischen Kommentar, die die Werkauffassung und die Quellenproblematik erläutern. Die von Ian Fountain und David Geringas bereitgestellten Fingersätze geben konkrete Arbeitshinweise, lassen aber durch die fingeringfreie Partie die Freiheit, eigene Lösungen zu entwickeln.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Ludwig van Beethoven | Instrumentation | Violoncello |
| Ausgabe | Urtext | Genre | klassische Partitur |
Häufig gestellte Fragen
Enthält diese Ausgabe der Sonate op. 102 Nr. 2 eine Klavierpartie?
Die Partitur ist für Violoncello und Klavier konzipiert, entsprechend ihrem Titel.
Aus welcher Schaffensperiode Beethovens stammt die Cellosonate op. 102 Nr. 2?
Die 1815 komponierte Sonate befindet sich an den Grenzen von Beethovens Spätstil. Ihre Komposition entwickelt die Sonatenform aus einem klassischen Schema.
Ist die Henle-Ausgabe der D-Dur-Sonate op. 102 Nr. 2 eine Urtextausgabe?
Diese Veröffentlichung ist eine von Jens Dufner vorbereitete Urtextausgabe. Der Musikalische Text basiert auf dessen Forschungsarbeit für den kritischen Apparat der Gesamtausgabe von Beethovens Werken. Ein Vorwort und ein kritischer Kommentar erläutern die Werkauffassung sowie die quellenbezogenen Fragestellungen.
Welche Fingersätze werden in dieser Cellopartitur angeboten?
Fingersätze von Ian Fountain und David Geringas sind enthalten. Eine fingsatzfreie Stimme ermöglicht zudem eigene technische Entscheidungen.
Enthält der Finalsatz der Sonate op. 102 Nr. 2 eine Fuge?
Der Finalsatz trägt die Bezeichnung »Allegro fugato« und entwickelt eine fugierte Konstruktion aus einfachem Material. Diese Schreibweise verlangt besonders rhythmische Präzision und die Beherrschung der Stimmen.
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