Heinrichshofen QUANTZ J.J. - SONATA G-MOLL - FLB ALTO ET CLAVECIN OBLIGE
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Zusammenfassung dieser Partitur
Diese Ausgabe bietet eine Sonate in e-Moll, zugeschrieben Hans Joachim Quantz, präsentiert in einer von Grete Zahn anhand des autographen Manuskripts erarbeiteten Version. Diese editorische Wahl legt den Fokus auf einen "Urtext"-Ansatz: Ziel ist es, eine Partitur zu übermitteln, die den Intentionen des Autors möglichst treu bleibt, ohne unnötige interpretative Überlagerungen, um dem Instrumentalisten die Freiheit zu lassen, seinen musikalischen Ausdruck zu gestalten.
Die Instrumentation vereint eine Altblockflöte und ein obligates Cembalo. Der Begriff "obligat" zeigt an, dass die Cembalostimme nicht auf eine einfache harmonische Begleitung beschränkt ist: Sie beteiligt sich voll an der Textur, der rhythmischen Impulsgebung und dem Kontrapunkt. Diese Duo-Schreibung macht die Partitur besonders interessant, um das Hören, das Gleichgewicht der Klangschichten und die Präzision der Anschläge zu üben, während ein Frage-Antwort-Spiel zwischen Melodie und Begleitung entwickelt wird.
Ideal für Interpreten barocker Musik, ermöglicht diese Sonate den Zugang zu den Grundlagen des Stils: kontrastierende Artikulationen, Phrasierungsatmung, Betonungsführung und Aufbau harmonischer Spannungen. Sie richtet sich sowohl an Musiker, die ein Konzertrepertoire suchen, als auch an Lehrende, die ein strukturierendes Stück für das Erlernen der Kammermusik wünschen (Einsatz, Koordination, Intonation und Stimmführung, Kontinuität des musikalischen Ausdrucks).
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Hans Joachim Quantz | Instrumentation | Altblockflöte, obligates Cembalo |
| Ausgabe | Grete Zahn | ||
Häufig gestellte Fragen
Wie ist die Instrumentation dieser Sonate von Quantz?
Die Partitur ist für Altblockflöte und obligates Cembalo geschrieben, gemäß der Angabe „Flb alto, clav obl“.
Hat das Cembalo eine obligate Stimme?
Das Cembalo beschränkt sich in dieser Ausgabe nicht nur auf eine harmonische Begleitung. Seine Stimme trägt zur musikalischen Textur, zum rhythmischen Antrieb und zum Kontrapunkt bei. Eine präzise Koordination zwischen den beiden Interpreten ist daher erforderlich.
Ist diese Ausgabe für die Arbeit im barocken Kammermusikkontext geeignet?
Die Schreibweise für Altblockflöte und obligates Cembalo ermöglicht das Üben von gegenseitigem Hören, klanglichem Gleichgewicht und Artikulationen in einem barocken Duo-Kontext.
Wer hat diese Quantz-Partitur herausgegeben?
Die Ausgabe wurde von Grete Zahn anhand des Autograph-Manuskripts, das Hans Joachim Quantz zugeschrieben wird, erstellt.
Ist die Sonate in g-Moll oder e-Moll?
Der Titel nennt „Sonata G-Moll“, während die Zusammenfassung eine Sonate in e-Moll beschreibt; beide Angaben erscheinen in den bereitgestellten Informationen.
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