Catalinbread FUZZRITE GERMANIUM
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Herstellerinformationen
Catalinbread
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Eine Germanium Fuzzrite: Vintage-Rarität, moderne Hommage
Zwischen 1966 und 1968 produzierte Mosrite zwei Versionen seines Fuzzrite-Schaltkreises: eine mit Silizium und eine mit Germanium. Die Germanium-Variante wurde legendär, in sehr geringer Stückzahl hergestellt und ist mit der Explosion der Fuzz-Sounds im psychedelischen Rock der späten 60er Jahre verbunden. Catalinbread hatte Zugang zu einem Referenzexemplar und nutzte dieses, um eine äußerst glaubwürdige Neuinterpretation anzubieten, ergänzt um eine Option, die für heutige Pedalboards und Verstärker gedacht ist.
Das Herzstück des Konzepts bleibt unverändert: ein Fuzz mit ausgeprägter Persönlichkeit, einem "splatty" Charakter, fähig zu rauen, geschmeidigen und süchtig machenden Sounds, sobald man einen Garage-Riff oder eine Lead-Linie im Unisono spielt.
Für wen und in welchen Stilrichtungen glänzt die Fuzzrite Germanium?
Die Catalinbread Fuzzrite Germanium richtet sich an Gitarristen (und neugierige Bassisten), die ein charaktervolles Fuzz suchen, das typischer ist als ein "Allzweck"-Fuzz. Sie ist ideal für Garage Rock, Psychedelic, Dirty Surf, Proto-Punk, Alternative Rock und alle Kontexte, in denen ein Sound gesucht wird, der "ohne Aufwand spricht".
Im Studio verleiht sie eine sofort erkennbare Farbe, perfekt zum Doppeln einer Rhythmusgitarre, zum Verdicken eines Leads oder zum Erzeugen fast synthetischer Texturen. Live schneidet sie sich dank ihres Bisses und ihrer Obertöne natürlich im Mix durch. Und auf dem Pedalboard ist sie ein hervorragendes "Signature"-Fuzz, das im richtigen Moment herausgeholt wird.
Einstellungen, Modi und Integration in Ihre Effektkette
Die Bedienung ist bewusst direkt gehalten. Der Volume-Regler steuert die Ausgangslautstärke: Durch Erhöhen kann man auch den Eingang des Verstärkers anheben, um mehr Fülle und zusätzliche Sanftheit zu erzielen, als ob das Fuzz "mehr in die Verstärkung schmilzt". Der Depth, das eigentliche Herz der Pedale, wirkt als interner Mix zwischen den Gain-Stufen: auf Minimum ist der Klang sauberer und fetter, mit zunehmender Einstellung wird das Fuzz hungriger, stellenweise "gegate", mit Obertönen, die an eine höhere Oktave im Stil eines Pseudo-Ringmodulators erinnern, bis hin zu einem feineren, aggressiveren und sehr durchdringenden Maximum.
Der Modern/Vintage-Schalter verändert die wahrgenommene Bassmenge durch Änderung der Ausgangsfilterung: Im Vintage-Modus findet man den typischen Bass-Cut (sehr sechziger Jahre); im Modern-Modus wird der Bassbereich verstärkt, um moderne Verstärker, größere Boxen oder tiefere Stimmungen besser zu unterstützen. Das ist eine wertvolle Option, wenn man den Angriff und die Schärfe der Fuzzrite mag, aber das Gefühl von "Dünnheit" bei manchen Setups vermeiden möchte.
Wie viele "klassische" Fuzzpedale reagiert sie stark auf das, was ihr vorgelagert ist. Für maximale Dynamik sollte sie ganz am Anfang der Kette platziert werden (vor Buffer, gepuffertem Tuner, aktiver Wah etc.). Mit anderen Overdrives/Distortions lohnt es sich zu experimentieren: Je nach Reihenfolge reicht das Spektrum von sehr bissigem Fuzz bis zu dichteren, fast violetten Texturen mit unterschiedlichem Sustain.
Der Klang
Erwarten Sie ein nervöses, körniges und ausdrucksstarkes Fuzz: ein präsentes Hochtonspektrum, ein kontrolliertes "Zerreißen"-Gefühl und eine Spielansprache, die dazu einlädt, mit der Gitarrenlautstärke zu arbeiten. Durch das Absenken der Instrumentenlautstärke erhält man oft einen zahmeren, crunchigeren Klang, während der leicht raue Charakter des Germaniums erhalten bleibt. Mit zunehmendem Depth wird das Pedal saurer, gesättigter, mit einem sehr musikalischen "Bloom" im Sustain der Noten.
Es kann auch "hungrigere" und stakkatoartige Texturen erzeugen (wenn man den voltage-starved Effekt sucht), perfekt für psychedelische Leads und Garage-Riffs. Künstlerisch spiegelt es den Geist der historischen Nutzer des Fuzzrite-Schaltkreises wider, und die Catalinbread Fuzzrite Germanium Version ist unter anderem auf Pedalboards von Künstlern wie Luke Reynolds (Guster) zu finden.
Technische Daten
| Effekte | Fuzz | Art | Sektor |
| Technologie | Analog | Verwendung | sta_des_gui_ele |
| Format | Pedal | Farbe | Schwarz |
| Effekttyp | Fuzz | Abmessungen | 60 x 50 x 110 mm |
| Transistoren | 2 NOS Germanium PNP Halbleiter | Gewicht | 0,2 kg |
| Polarisationsinversionsschaltung | kompatibel mit modernen Netzteilen (Mittelkontakt negativ) | Herstellungsland | USA |
| Regler | Volume, Depth | Dokumentation | inklusive |
| Schalter | M/V (Modern/Vintage) | Netzteil | nicht inklusive |
| Bypass | true bypass | Benötigte Stromversorgung | 9V DC (Mittelkontakt negativ) oder 9V Batterie |
| Eingang | 1 x 6,35 mm Klinke (mono) | Stromverbrauch | 3 mA |
| Ausgang | 1 x 6,35 mm Klinke (mono) | ||
Häufig gestellte Fragen
Funktioniert das Catalinbread Fuzzrite Germanium mit einer Standard-9-V-Stromversorgung?
Benötigt wird eine 9 V DC Stromversorgung mit negativem Zentrum und einem Stromverbrauch von 3 mA. Eine Polungsumkehrschaltung macht sie kompatibel mit modernen Netzteilen, und auch eine 9-V-Batterie kann verwendet werden.
Welchen Klang erzeugt die Depth-Einstellung?
Die Depth-Einstellung dosiert den internen Mix zwischen den Gain-Stufen. Bei niedriger Einstellung bleibt das Klangbild fetter; bei höherer Einstellung wird die Fuzz schärfer und kann Obertöne erzeugen, die an eine höhere Oktave erinnern.
Bringt der Modern-Modus mehr Bass?
Der Schalter Modern/Vintage verändert die Ausgangsfilterung. Der Vintage-Modus erhält die typische Bassabsenkung der 1960er Jahre, während der Modern-Modus den unteren Frequenzbereich anhebt.
Wo sollte dieses Fuzz im Pedalboard platziert werden?
Um maximale Dynamik zu erhalten, wird eine Platzierung an erster Stelle der Signalkette empfohlen, vor einem Buffer, einem gepufferten Tuner oder einem aktiven Wah. Der True Bypass verhindert jede Klangfärbung, wenn der Effekt ausgeschaltet ist. Ein- und Ausgang verwenden jeweils eine mono 6,35-mm-Klinkenbuchse.
Kann dieses Fuzz auch mit dem Bass verwendet werden?
Dieses Pedal ist für E-Gitarre konzipiert, aber sein Modern-Modus, der den Bass verstärkt, erlaubt eine Nutzung durch neugierige Bassisten.
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