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Pepin Camille - Pluie Las De La Terre - Cor & Piano

Pepin Camille - Pluie Las De La Terre - Cor & Piano

Regulärer Preis 22,10 €MwSt. inkl.
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Verkaufspreis
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Zusammenfassung dieser Partitur

Mit Pluie, larmes de la Terre zeichnet Camille Pepin ein Stück für Horn und Klavier, das aus dem Bedürfnis nach einer Wiederverbindung mit der Natur und einer Sorge angesichts der klimatischen Störungen entstanden ist. Die Komponistin stellt sich das Horn als ein symbolisch "magisches" Instrument vor, während das Klavier zum Wasser wird, einer beweglichen und umhüllenden Materie. Die Begegnung der beiden Instrumente ermöglicht es, eine Palette zerbrechlicher und tiefer Farben zu erforschen, die einer zentralen Idee dienen: die Erde zum Weinen zu bringen, den Regen als ihre Tränen hörbar zu machen.

Die Form gliedert sich in zwei große Abschnitte: ein erster Teil, der im Bild des realen Regens verankert ist, und ein zweiter, der zur Metapher der Tränen übergeht. Die Atmosphäre beginnt im Geheimnisvollen mit zarten Klangfarben. Tiefe Aggregate zeichnen eine beunruhigende Landschaft, unterbrochen von helleren Akkorden, die eine Möglichkeit der Hoffnung durchscheinen lassen. Das Klavier etabliert Schritt für Schritt ein fließendes Motiv, wie ein Wasserstrahl, während das Horn mit gedämpftem Klang das Gründungsmotiv des Werks vorträgt.

Nach und nach breitet sich der "flüssige Teppich" der Klaviertastatur im Klangraum aus: die weichen Akkorde des Klaviers werden regelmäßig durch einen Strom schneller Noten unterbrochen, die dem Horn anvertraut sind, wie herabstürzende Tropfen. Der Gesang der Hoffnung versucht aufzutauchen, stößt aber auf dieselben Spannungen. Der Regen wird dichter, fast sintflutartig, und seine Farbe erhält eine beunruhigende Schärfe. In den verwobenen tiefen Registern scheint die Erde zu grollen, als wolle sie warnen: Die Rhythmen destabilisieren sich, die zuvor fließenden Gesten werden schärfer, und die Aussage gewinnt eine packende dramatische Kraft.

Wenn die Sintflut sich beruhigt, hinterlässt sie eine leere, trostlose Landschaft. Das Horn erinnert melancholisch an die Gründungsnoten, während das Klavier einige Regentropfen perlengleich erklingen lässt, letzte Tränen vor der Rückkehr zur ursprünglichen, reduzierten Textur. In einer traurigen Klangfarbe schwebend, öffnet das Ende dennoch einen Raum des Zuhörens und Bewusstseins: einen letzten Moment, in dem die Erde auf einen Hoffnungsschimmer wartet und der Interpret eingeladen ist, jede Nuance, jeden Atemzug, jeden Timbre-Korn lebendig werden zu lassen.

Technische Daten

MusikgenreKlassikWerkPartituren
KomponistCamille PepinInstrumentationHorn und Klavier

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