Billaudot DECRUCK FERNANDE - SONATE POUR HAUTBOIS CLARINETTE & BASSON
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Zusammenfassung dieser Partitur
Fernande Decruck widmete einen bedeutenden Teil ihres Katalogs der Besetzung Holzbläsertrio, eine Vorliebe, die im musikalischen Pariser Kontext der Zeit und in der künstlerischen Nähe zu großen Interpreten wie dem Fagottisten Fernand Oubradous verwurzelt ist. Diese Sonate, die zweite für Holzbläsertrio komponierte, entstand im September 1945. Die erste Fassung enthielt ursprünglich einen vierten Satz und war dem Holzbläsertrio von René Daraux (Oboe), Fernand Gossens (Klarinette) und Ange Maugendre (Fagott) gewidmet.
Aus unbekannten Gründen überarbeitete die Komponistin das Werk später: der vierte Satz wurde gestrichen und die Widmung an Paul Siguier, Maurice Coëx und Simon Colette gerichtet. Das Werk wurde 1949 bei der SACEM registriert, und eine handschriftliche Notiz mit dem Vermerk "Siguier Radio Limoges" lässt auf eine Rundfunkübertragung aus Limoges schließen. In seiner endgültigen Form entfaltet sich die Sonate in drei Sätzen und konzentriert Decrucks Kunst in einem etwa zehnminütigen, dichten Stück, das sowohl klanglich reizvoll als auch in der Präzision der Gesamtaufführung anspruchsvoll ist.
Der erste Satz beginnt mit einem schwebenden, sinnlichen Einstieg, getragen von einer warmen Harmonie mit Jazz-Akzenten, bevor er in ein energisches und nervöses Allegro im 6/8-Takt übergeht. Der zweite Satz, Andante Amabile, verlängert die lyrische Stimmung der Einleitung und hebt die gemeinsame Atmung des Trios, die Kontinuität der Linien und die Klangqualität hervor. Der letzte Satz, als Scherzo gestaltet, bringt einen rhythmischen Schwung und eine lebhafte Charakteristik, die die Umsetzung, Artikulation und den Dialog zwischen den drei Instrumenten anregen. Diese Sonate wurde unter anderem 2017 vom weiblichen Trio Reeds Amis (Oboe, Klarinette, Fagott) aufgenommen, was ihr Interesse am Kammermusikrepertoire für Holzbläser bestätigt.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponistin | Fernande Decruck | Genre | klassische Partitur, Kammermusik |
| Besetzung | Holzbläsertrio (Oboe, Klarinette in B oder Klarinette in A, Fagott) | ||
Häufig gestellte Fragen
Welche Besetzung ist für diese Sonate von Fernande Decruck erforderlich?
Die Partitur ist für ein Holzbläsertrio geschrieben: Oboe, Klarinette in B oder in A und Fagott. Es ist also die Verwendung einer der beiden angegebenen Klarinetten möglich.
Aus wie vielen Sätzen besteht die Sonate für Oboe, Klarinette und Fagott?
Die endgültige Fassung besteht aus drei Sätzen.
Wie lang ist die Sonate für Holzbläsertrio von Decruck?
Das Werk dauert etwa zehn Minuten. Der erste Satz wechselt zwischen einer expressiven Einleitung und einem Allegro im 6/8-Takt. Ein Andante Amabile geht einem letzten Satz voraus, der als Scherzo konzipiert ist.
Welchen musikalischen Stil hat diese Partitur für Oboe, Klarinette und Fagott?
Diese Partitur gehört zum klassischen Kammermusikrepertoire. Der erste Satz zeigt eine Harmonie mit Jazz-Akzenten, gefolgt von einem nervöseren Allegro-Teil.
Welche Ensemblefähigkeiten werden in dieser Sonate von 1945 gefordert?
Die Komposition verlangt eine präzise Abstimmung der drei Holzbläser. Der letzte Satz fordert insbesondere Artikulation, rhythmische Umsetzung und instrumentalen Dialog.
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