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BM-17 Frequenzbox

BM-17 Frequenzbox

Regulärer Preis 109,00 €MwSt. inkl.
0,90 € Ökosteuer inklusive
Verkaufspreis
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Regulärer Preis Referenzpreis

Eine "Frequency Box": Moog-DNA neu interpretiert im Pedalformat

Das Konzept einer Frequency Box besteht darin, sich nicht mehr mit einem herkömmlichen "Effekt" zufriedenzugeben, sondern einen analogen Oszillator zu deinem Instrument hinzuzufügen. Das Pedal steht in der Tradition der in den 1990er Jahren kultigen Einheiten, bei denen das eingehende Signal dazu dient, einen VCO zu steuern (und manchmal zu malträtieren), um Obertöne, Schwebungen und verhalten zu erzeugen, die einem Semi-Modular ähneln. Das Ergebnis: ein Gefühl, das mehr "Instrument" als "einfacher Distortion" ist, ideal für alle, die Pedale mögen, die wie ein Synthesizer unter den Fingern reagieren.

Für wen ist die BM-17 gedacht und in welchen Kontexten glänzt sie

Dieses Pedal richtet sich an Gitarristen, Bassisten und Keyboarder, die klassische Overdrive/Distortion-Schemata verlassen wollen: Synth-Lead-Sounds, Drones, säureartige Bässe, "Sci-Fi"-Effekte, rhythmische Geräusche oder industrielle Texturen. Im Studio eignet sie sich hervorragend, um eine Aufnahme zu verdoppeln (eine "normale" Spur + eine leicht dosierte BM-17-Spur) und eine sofort erkennbare klangliche Signatur zu schaffen. Live wird sie zu einem echten Performance-Tool: Du kannst Frequenz und Intensität mit dem Fuß verändern und einen einfachen Riff in einen instabilen Anstieg, kontrollierten Glitch oder absichtlichen harmonischen Feedback verwandeln.

Sie eignet sich sowohl für neugierige Spieler (mittleres Niveau) als auch für erfahrene Musiker: Die Handhabung ist einfach, aber die besten Ergebnisse erzielt man, wenn man ihren Charakter als "Instrument zum Zähmen" annimmt (Rechtsanschlag, Gitarrenlautstärke, Platzierung in der Signalkette, Interaktion mit Kompressor/Fuzz/Filter).

Bedienelemente, Modulation und Anschlüsse: ein Pedal, das zum "Spielen" gedacht ist

Das Herzstück des Schaltkreises ist der interne VCO, moduliert durch dein Signal über einen Hüllkurvenfolger: Je stärker du anschlägst, desto mehr verändert sich das Verhalten, was ein sehr organisches Gefühl vermittelt. Die Einstellung Blend dosiert die Mischung zwischen deinem Originalsignal und dem Ausgang des Oszillators: bei geringer Dosierung erhält man eine seltsame, harmonische Verdickung; bei hoher Dosierung wechselt man zu einem deutlich synthetischen Klang. Der Schalter Range verschiebt den Frequenzbereich des Oszillators, praktisch, um von einem tiefen Grollen zu scharfen Obertönen zu wechseln. Der Drive regelt den Eingangspegel: Er beeinflusst die Bissigkeit, Sättigung und wie die Hüllkurve dein Spiel "einfängt".

Für weitergehende Anwendungen öffnet die Frequency Box-Philosophie die Tür zu Sync-Verhalten (VCO-Synchronisation mit dem Signal), FM (spektrale Komplexität) und Einstellungen für Frequenz und Wellenform, die das Pedal wirklich von der Gitarrenwelt in die Synthesizerwelt katapultieren. Bei der Steuerung ermöglicht der Eingang für Expression-Pedal/CV Fußbewegungen und Übergänge, perfekt für expressive Phrasen, "modular-like" Anstiege und Echtzeit-Pitch-/Textur-Effekte.

Der Klang

Erwarte ein sehr färbendes Pedal: Es versucht nicht, die "Reinheit" deines Sounds zu bewahren, sondern ihn zu verwandeln. Der Klang ist analog, nervös, manchmal abrasiv, mit einer Dynamik, die stark vom Anschlag abhängt: Sanft gespielt erhält man ein fast subtil schimmerndes harmonisches Flimmern; bei starkem Anschlag (oder höherem Drive) wird eine schmutzigere Sättigung, Verhaltenssprünge und Texturen ausgelöst, die an einen Oszillator erinnern, der "kämpft", um sich einzustellen. Genau dieser instabile und musikalische Charakter macht sie süchtig für experimentelles Ambient, Alternative Rock, Industrial, Electro, Noise, aber auch für Akzente in klassischeren Kontexten.

Das Konzept hat Künstler überzeugt, die für ihren Sounddesign-Ansatz und ihre hybriden Rigs bekannt sind, darunter Deadmau5, Jordan Rudess, Mick Gordon und Mark Bowen (IDLES) bei Referenzpedalen dieses Typs.

Technische Daten

EffekteDistortion / Overdrive / Fuzz, EffectsArtSektor
TechnologieAnalogVerwendungsta_des_gui_ele
FormatPedalFarbeSchwarz
Große Palettevon Fuzz und aggressiven Texturen bis zu modular-synthesizerartigen KlängenAudioausgängeAudio Out (6,35 mm Klinke), Mix (6,35 mm Klinke)
BlendMischung Eingangssignal / Oszillator-AusgangSteuer-AusgängeEnv Out (6,35 mm Klinke), Osc Out (6,35 mm Klinke)
RangeAuswahl des Frequenzbereichs des OszillatorsSteuer-Eingänge (Expression/CV)Freq, Wave, Env Amt, FM Amt (6,35 mm Klinke)
DriveEinstellung des EingangsgainsAbmessungen14,8 cm (Breite) x 19,7 cm (Tiefe) x 8,6 cm (Höhe)
Envelopefrequenzmodulierende Steuerung durch AnschlagGewicht1,1 kg
Ergänzende BedienelementeOutput Level, Env Amount, FM Amount, Mix, Frequency, WaveformBenötigte Stromversorgung9V DC, Center negativ
SchalterVCO SyncStromaufnahme400 mA
AudioeingängeAudio In (6,35 mm Klinke)Batteriebetriebnein

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